Wer regelmäßig schwimmen geht, weiß: Eine Schwimmbrille schützt die Augen. Nicht nur vor dem Chlor in Hallen- und Freibädern, sondern auch vor Reizungen durch Salz im Meer oder Keimen in Seen und Flüssen. Mit getönten Gläsern schwimmt es sich bei Sonnenschein viel angenehmer. Und nicht zuletzt: Beim Kraulen hat man mit einer Schwimmbrille viel bessere Sicht als ohne.Die von uns getesteten Modelle sind ausschließlich zum Schwimmen gedacht. Anders als Tauchermasken bedecken sie die Nase nicht, sodass kein Druckausgleich durchgeführt werden kann. Zudem werden die Brillen stärker an die Augen gepresst, je tiefer man taucht. Das merkt man schon, wenn man versucht, damit die dreieinhalb Meter bis zum Hallenboden zu tauchen.Das Testfeld
Wir haben acht Modelle getestet. Trotz unterschiedlicher Kopfgrößen und Gesichtsformen hielten sie alle bei unseren Testschwimmern und -schwimmerinnen dicht. Unterschiede gab es bei der Bequemlichkeit, dem Sichtfeld und den Gläsern. Wobei letzteres beim Kauf meist beeinflussbar ist: Viele Schwimmbrillen sind mit mehr oder weniger getönten Gläsern erhältlich. Einige auch mit Verspiegelungen als Blendschutz. Generell kann man sagen: In der Halle sind (starke) Tönungen unnötig oder sogar zu dunkel. Wer viel im Freien schwimmt, wird sich mit einer kräftigen Tönung und vielleicht auch mit einem UV-Schutz auf den Gläsern dagegen wohler fühlen.Ob eine Brille hydrodynamisch optimiert sein muss – also bei der Bewegung durchs Wasser möglichst wenig Widerstand bietet – ist nur dann wichtig, wenn es um den Wettkampf und eine möglichst hohe Geschwindigkeit geht. In anderen Fällen sollten Tragekomfort, die Größe des Sichtfeldes, Blendschutz und der sichere Sitz Auswahlkriterien sein.











