PfadnavigationHomePolitikDeutschlandRechenfehlerBund zahlt Bediensteten im Ausland fünf Millionen Euro zu viel – Rückzahlung nicht möglichStand: 20:31 UhrDeutsches Konsulat in Barcelona: An günstigen Standorten steht den Beamten weniger Gehalt zu als in BerlinQuelle: picture alliance/ZB/Jens KalaeneDieser Rechenfehler kostet den Steuerzahler fünf Millionen Euro: Das Auswärtige Amt hat Bediensteten im Ausland zu hohe Bezüge überwiesen. Zurückzahlen müssen die Empfänger das Geld aber nicht, doch einem Dienstleister droht ein Nachspiel.Bundesbedienstete an Dutzenden Orten im Ausland haben monatelang mehr Geld erhalten als eigentlich vorgesehen. Insgesamt hat der Bund fünf Millionen Euro zu viel überwiesen, wie das Auswärtige Amt bestätigte. Zuvor hatte der „Spiegel“ darüber berichtet.Grund ist ein Rechenfehler: Demnach berechnet ein Dienstleister die Auslandsbesoldung unter anderem danach, wie teuer das Leben vor Ort ist. Ist es billiger als in Berlin, werde üblicherweise ein negativer Faktor angesetzt – in diesem Fall wurden aber durchweg positive Vorzeichen gesetzt.Profitiert haben nach dem Bericht Beschäftigte in 71 von 220 Dienstorten im Ausland von Juli 2025 bis Juni 2026. Zurückfordern könne der Bund die zu hohen Zuschläge nicht, hieß es. Es werde geprüft, den Dienstleister in Regress zu nehmen.dpa/sebe