Porsche-Chef Michael Leiters (54) rechnet mit einem baldigen Abschluss der Verhandlungen über ein zweites Sparpaket bei dem Sportwagenhersteller. „Bis zu den Werksferien im Juli wollen wir eine Vereinbarung mit den Arbeitnehmern erreichen, die Porsche-Mitarbeiter brauchen Klarheit“, sagte der Manager der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.Leiters plant dem Interview zufolge für die Zukunft mit niedrigeren Produktionskapazitäten als die rund 280.000 Autos, die der Hersteller im vergangenen Jahr abgesetzt habe. „Porsche muss auch mit weniger Autos Geld verdienen“, betonte der Manager. Dafür setzt er auch auf eine engere Kooperation mit der Konzernschwester Audi, die wie Porsche zum kriselnden Volkswagen.Konzern gehört. „Wir wollen die Zusammenarbeit mit Audi vertiefen, das ist eine große Chance für beide Seiten“, sagte Leiters.Porsche hatte zuletzt im März seine Ziele für 2026 formuliert. Demnach soll die Umsatzrendite des operativen Ergebnisses nach dem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr zwischen 5,5 und 7,5 Prozent liegen. Das ist niedriger als erwartet: Analysten hatten im Schnitt mit fast 8 Prozent gerechnet. Beim Erlös geht das Management von 35 bis 36 Milliarden Euro aus.Zudem hatte Leiters eine neue Strategie für den Autobauer angekündigt: Unter anderem will er die Führungsstruktur verschlanken, Hierarchien abbauen und die Bürokratie reduzieren. Zusätzlich denke Porsche über eine Ausweitung des Produktportfolios nach.
Verhandlung mit Betriebsrat: Porsche-Chef Michael Leiters drängt auf zweites Sparpaket
Porsche-Chef Michael Leiters drückt bei der Sanierung der Volkswagen-Tochter aufs Tempo: Die Verhandlungen über ein weiteres Sparpaket sollen in wenigen Wochen abgeschlossen sein, sagte er in einem Interview.
Leiters verhandelt Sparpaket bis Juli mit Produktionsabbau unter 280.000 Autos; operative Marge-Ziel 5,5–7,5% statt ~8%. Sanierungsstrategie: Hierarchieabbau, Bürokratiereduzierung, Audi-Integration signalisieren strukturelle Kostenoptimierung für Profitabilität.













