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Nahost-Konflikt: Libanon meldet israelische Angriffe trotz Waffenruhe Trotz Waffenruhe mit der Hisbollah fordern israelische Angriffe in Nabatija Tote. Derweil reist der US-Sondergesandte Witkoff offenbar zu Gesprächen in die Schweiz.
20.06.2026 - 10:15 Uhr Artikel anhörenEin Plakat zeigt den toten Hisbollah-Kommandeur Imad Mughniyeh in Nabatija: Die Stadt sei trotz Waffenruhe von israelischer Artillerie beschossen worden. Foto: Mohammed Zaatari/AP/dpaDubai, Washington. Nur wenige Stunden nach Beginn einer Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah sind bei israelischen Angriffen im Libanon mindestens fünf Menschen getötet worden. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete am Samstag, israelische Kampfflugzeuge und Drohnen hätten in der Nacht und am Morgen das Gebiet um Nabatija ins Visier genommen.Die Stadt Nabatija gilt als Hisbollah-Hochburg und ist zentral für ein Ende des Kriegs zwischen den USA und dem Iran. Die libanesische Nachrichtenagentur berichtete, dass die Stadt und ihre Außenbezirke seien auch von israelischer Artillerie beschossen worden. Wohngebäude seien bei den Angriffen auch zerstört worden. Die Todesopfer habe es bei einem Luftangriff auf die nahe gelegene Ortschaft Arabsalim gegeben.Aus Israel gab es zunächst keine Stellungnahme zu dem Bericht. Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah sollte am Freitag 16.00 Uhr (15.00 Uhr/MESZ) in Kraft treten. Das sagten hochrangige Vertreter der USA, Israels und der Hisbollah.Das Nachrichtenportal Axios meldete unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter, der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Witkoff, reise zu Gesprächen mit dem Iran in die Schweiz. Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sei bereits vor Ort. Araghtschi sollte sich dem Bericht zufolge am Samstag auf den Weg machen. Von den USA, vom Iran oder der Schweiz gab es zunächst keine Bestätigungen für die Reisen.Am Mittwoch hatten die Präsidenten der USA und des Irans das 14-Punkte-Abkommen unterzeichnet, das eine Waffenruhe im Iran-Krieg um mindestens 60 Tage verlängert und eine Öffnung der vom Iran blockierten Straße von Hormus vorsieht. Nun soll ein finales Friedensabkommen ausgehandelt werden, das etwa auch den Umgang mit dem iranischen Atomprogramm regelt.Pakistan bemüht sich um VerhandlungenDie Verhandlungen dazu sollten ursprünglich schon am Freitag in der Schweiz beginnen. US-Vizepräsident JD Vance sagte seine geplante Anreise zu dem Treffen auf dem Bürgenstock in der Nähe von Luzern aber überraschend ab. Dass das Treffen ausfalle, bestätigte auch das Schweizer Außenministerium.Am Samstag setzte auch Pakistan seine Vermittlungsbemühungen fort. Innenminister Mohsin Naqvi sei zu Gesprächen mit hochrangigen iranischen Regierungsvertretern nach Teheran gereist, meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna. Bei dem Besuch solle der Fortgang der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA erörtert werden. Weitere Einzelheiten nannte die Agentur zunächst nicht. rtr Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt














