PfadnavigationHomeSportFußballWMMarokkoBuhrufe gegen Hakimi – Warum der marokkanische Star im Fokus stehtStand: 09:03 UhrLesedauer: 2 MinutenSchottland hat bei der WM 2026 trotz der Niederlage gegen Marokko überzeugt. Die Analyse von Jürgen Klopp zeigt: Marokko gewann verdient, doch Schottland war näher an einer Überraschung als das Ergebnis vermuten lässt.Beim Sieg Marokkos gegen Schottland pfeifen die eigenen Fans Achraf Hakimi aus. Der Trainer stellt sich danach hinter seinen Kapitän. Es geht um schwere Vorwürfe – die Hakimi bestreitet.Nach Buhrufen gegen Marokkos Kapitän Achraf Hakimi hat Trainer Mohamed Ouahbi seinen Schützling verteidigt. „Wir haben nicht darüber geredet, müssen wir auch nicht. Wir stehen hinter ihm. Hoffentlich zeigt er bei dieser WM, dass er der beste Rechtsverteidiger der Welt ist“, sagte Ouahbi nach dem 1:0 seiner Mannschaft gegen Schottland. Bei fast jedem Ballkontakt musste Hakimi ein lautes Pfeifkonzert über sich ergehen lassen. Schon bei der Mannschaftsaufstellung vor dem Anpfiff hatten viele Fans den Champions-League-Sieger von Paris Saint-Germain ausgebuht. Lesen Sie auchHintergrund: Kurz zuvor war bekanntgeworden, dass der Fußball-Nationalspieler wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs vor Gericht muss. Das Berufungsgericht Versailles bestätigte eine Prozessanordnung gegen den 27-Jährigen. Medienberichten zufolge soll Hakimi zuvor versucht haben, einen Prozess zu verhindern. Der Marokkaner bestreitet die Anschuldigungen. Auf X schrieb Hakimi, dem Verfahren ungeduldig entgegenzublicken: „Endlich werde ich reden können.“2023 hatte eine 24 Jahre alte Frau angegeben, bei einem Treffen von Hakimi vergewaltigt worden zu sein. Die beiden hatten sich demnach über Instagram kennengelernt. Nach dem Spiel gegen Schottland blockten seine Teamkollegen alle Fragen zu der Causa Hakimi ab. Weder Siegtorschütze Ismael Saibari noch Torhüter Bono kommentierten die Anschuldigungen. Trainer Ouahbi lenkte den Fokus auf das Sportliche. „Hakimi war sehr stark. Wir sind sehr entspannt, er ist auch entspannt und spielt gut“, sagte der 49-Jährige.Saibari blockt Bayern-Frage abZuvor hatte sich Saibari mit seinem nächsten Tor bei der Fußball-WM (2. Minute) weiter in den internationalen Fokus geschossen. Schon beim 1:1 zum Auftakt gegen Brasilien hatte der 25-Jährige getroffen. Marokko steht damit so gut wie sicher im Sechzehntelfinale. Der Halbfinalist von 2022 liegt in der Tabelle nun einen Zähler vor den Schotten. Diese verpassten die Chance, den erstmaligen Einzug in die K.o.-Phase vorzeitig perfekt zu machen.Lesen Sie auchSaibari gilt als Wunschspieler des FC Bayern München. Der deutsche Rekordmeister soll den Marokkaner bereits seit längerer Zeit beobachten – nun deutet vieles auf einen erfolgreichen Abschluss der Bemühungen hin. Medienberichten zufolge hat der Offensivspieler der PSV Eindhoven den Medizincheck bereits während des Turniers absolviert und bestanden. Er selbst wollte dazu nach dem Sieg gegen Schottland nichts sagen. „Danke“, sagte der 25-Jährige lediglich und leitete zur nächsten Frage über.dpa/mel