Quelle: dpa Hamburg/Schleswig-Holstein

19. Juni 2026, 14:25 Uhr

Die Kosten für den Bau der Anlage müssen erneut nach oben korrigiert werden. (Archivbild)

© David Hammersen/​dpa

Das Bau- und Finanzdesaster bei Hamburgs neuer Müllverbrennungsanlage am Volkspark hat möglicherweise ein juristisches Nachspiel. Der Aufsichtsrat der Hamburger Stadtreinigung hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa in einer Sondersitzung am Donnerstag beschlossen, rechtliche Schritte gegen das damals verantwortliche Management zu prüfen. Konkret gehe es auch um den langjährigen Geschäftsführer Rüdiger Siechau. Er stand drei Jahrzehnte an der Spitze der Stadtreinigung Hamburg (SRH), war Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand gegangen.