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Iran-Krieg: Trump wollte die Mullahs vernichten und erreichte das Gegenteil Der US-Präsident inszeniert sich als Friedensstifter, die Europäer spenden Beifall. Doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Pakt in jetziger Form eine Stärkung des Iran bedeutet.
Dana Heide, Judith Henke, Friederike Hofmann, Moritz Koch, Martin Greive, Martin Benninghoff, Inga Rogg und Jens Münchrath 18.06.2026 - 19:42 Uhr Artikel anhörenDonald Trump (l.), Modschtaba Chamenei: Der US-Präsident hat keines seiner Kriegsziele erreicht. Foto: Mona Eing & Michael MeißnerEin Friedensdeal zwischen den USA und dem Iran ist unterschrieben, doch US-Präsident Donald Trump hat keines seiner ursprünglichen Kriegsziele erreicht.Das iranische Regime gilt als gestärkt – und die iranische Kontrolle über die Straße von Hormus bedroht auch zukünftig die Weltwirtschaft.Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bietet Trump europäische Expertise für die kommenden Iran-Gespräche. Sie warnt, der schwierigste Teil der Verhandlungen stehe noch bevor.Berlin, Évian-les-Bains, Washington, Istanbul, Shanghai, Frankfurt. Ein verlorener Krieg? Ein Fiasko für Amerikas Präsidenten? Ach was. Auf dem Treffen der G7-Staaten in den französischen Alpen präsentiert sich Donald Trump in seiner Lieblingsrolle – als Siegertyp, als Nummer 1 der Welt.Es ist Mittwochmorgen im Hotel Royal, und der US-Präsident beginnt die zweite Arbeitssitzung der Regierungschefs mit einer Machtdemonstration. Einige Regierungschefs starren ins Handy, andere blicken durchs Fenster auf den Genfer See. Trump lässt alle warten.Als er schließlich im Salon „Vevey“ erscheint, ignoriert er die Begrüßung durch den Gastgeber Emmanuel Macron, stellt sich an der Frontseite des Tisches auf und sagt: „Ich bin der Boss.“ Bundeskanzler Friedrich Merz schmunzelt, Großbritanniens Premier Keir Starmer verzieht keine Miene. Indiens Präsident Narendra Modi entgleiten die Gesichtszüge.Gipfeltreffen sind politische Inszenierungen, und für Trump ist die große Bühne gerade besonders wichtig. Es gilt, eine historische Schmach zu überspielen. Dutzende Male hatte Trump den Iran für besiegt erklärt, eine bedingungslose Kapitulation in Aussicht gestellt. Doch der 14-Punkte-Plan, mit dem Washington und Teheran nun den Krieg am Golf beenden wollen, liest sich eher wie eine Bankrotterklärung der US-amerikanischen Diplomatie. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt












