Vor ein paar Tagen erreichte uns eine sehr traurige Nachricht: Bernd Sautter, unser Sportkolumnist seit Oktober 2025, ist plötzlich gestorben. Wir sind sehr bestürzt. Den Nachruf auf einen wundervollen Kollegen schreibt ein guter Freund von ihm, der Stuttgarter Journalist Bernhard Ubbenhorst.
Es ist die Art von Memento mori, die sich niemand wünscht. Vor sechs Tagen ist mein Journalisten-Kollege und langjähriger Freund Bernd Sautter im Alter von nur 59 Jahren gestorben. In seinem Urlaub in Frankreich. Wie mir berichtet wurde, ist er nach einer Etappe mit dem Rennrad durch die Cevennen am nächsten Morgen einfach nicht mehr aufgewacht. Das schmerzt mich sehr.
Bernd Sautter unternahm regelmäßig im Urlaub über mehrere Etappen führende Touren mit dem Rennrad, in ganz Europa, oft auf den Spuren wichtiger Ereignisse und an legendären Orten des Radrennsports. Häufig auch solo: ein Mann, ein Rad und unvorstellbar wenig Gepäck. Mitunter leisteten ihm auch ein oder zwei ebenso radsportbegeisterte Freunde dabei Gesellschaft. Nach nahezu jeder absolvierten Etappe schrieb er des Abends seine Erlebnisse und Eindrücke detailreich und stilistisch virtuos in einem digitalen Reisetagebuch auf, öffentlich nachzulesen im Internet auf seinen Blog-Seiten. Wenn es dort etwas Neues von ihm gab, teilte er das in den sozialen Medien mit.






