PfadnavigationHomeRegionalesBaden-WürttembergVermisstes Baby: Was wir wissen - und was nichtStand: 13:32 UhrLesedauer: 2 MinutenDie Polizei ist im Einsatz.Quelle: Jason Tschepljakow/dpaEin drei Monate alter Junge wird in Renningen vermisst. Trotz großen Sucheinsatzes fehlen der Polizei bislang Hinweise zum Verbleib des Kindes.In Renningen bei Stuttgart wird seit dem späten Donnerstagabend ein etwa drei Monate alter Junge vermisst.Was wir wissen- Das Verschwinden: Der Säugling gilt seit kurz vor Mitternacht als verschwunden. Das Kind lag nach Angaben der Polizei zuletzt unbeaufsichtigt in einem Kinderwagen an der Wohnanschrift der Mutter. Der Kinderwagen ist weiterhin vorhanden; wo genau er gestanden hat, wurde von der Polizei nicht mitgeteilt. Die Eltern hätten eine Vermisstenanzeige gestellt.- Die Suche: Die Ermittler arbeiten sich vom Ort des Verschwindens aus vor und müssen dabei viele Möglichkeiten prüfen. An der Suche sind rund 50 Polizeibeamte beteiligt. Zudem werden etwa 40 Suchhunde des Deutschen Roten Kreuzes, Hubschrauber, Drohnen mit Wärmebildkameras sowie Leichenspürhunde eingesetzt.- Die Hintergründe: Laut Polizei gibt es derzeit keine konkreten Hinweise auf den Verbleib des Kindes. Einen konkreten Verdacht oder Erkenntnisse über ein Verbrechen haben die Ermittler den Angaben nach bislang nicht.Was wir nicht wissen- Der Aufenthalt: Unklar ist, wo sich der vermisste Säugling derzeit befindet. Konkrete Hinweise auf seinen Aufenthaltsort liegen der Polizei nach eigenen Angaben nicht vor.- Die Umstände: Es ist nicht bekannt, ob es sich bei dem Verschwinden des Kindes um ein Unglück, eine Entführung oder eine andere Form von Verbrechen handelt. Die Polizei erklärt ausdrücklich, dass es bislang keinen konkreten Verdacht oder gesicherte Erkenntnisse dazu gebe. Es gibt keine Informationen darüber, ob es Zeugen, Videoaufnahmen oder andere Anhaltspunkte zum Verschwinden gibt.- Der Gesundheitszustand: Nicht bekannt ist, in welchem gesundheitlichen Zustand sich der Junge aktuell befindet. Die Polizei äußert Sorgen insbesondere wegen der Hitze und der geringen körperlichen Reserven eines so kleinen Kindes.dpa-infocom GmbH