2400 Dollar hat ein 20 Jahre alter Mann in Thailand für drei rund ein Meter lange Regenbogenbaumschlangen bezahlt, die er mit nach Deutschland brachte. Er flog nach Angaben des Frankfurter Zolls schon Anfang Juni mit den Tieren im Handgepäck über Dubai nach Frankfurt.Dort sei er an der Zollkontrolle gestoppt worden und habe zunächst behauptet, keine Waren im Wert von über 430 EUR eingekauft zu haben, also nicht zollpflichtig zu sein. Als die Beamten trotzdem seinen Koffer mit Röntgenstrahlen durchleuchten wollten, rückte er nach und nach mit der Wahrheit raus: Zunächst holte der Mann die drei Schlangen aus dem Koffer, die in weißen Stoffbeuteln steckten. „Sie sollten ein Überraschungsgeschenk für seine in Deutschland wohnende Mutter sein“, so Sprecherin des Hauptzollamts Frankfurt. Schließlich habe der Mann auch die Quittung über 2400 Dollar vorgelegt.Die ausgesuchte Schlangenart steht nicht unter Artenschutz, auch sonst sah der Zoll keinen Grund für tierrechtliche Beanstandungen. So ist der Schmuggel vermutlich nur ein Zollvergehen, weil der Warenwert über der für den Import aus Nicht-EU-Ländern zulässigen Obergrenze von 430 Euro liegt. Auf Grundlage der Kaufsumme wurden für die Schlangen Einfuhrabgaben in Höhe von 393,10 Euro fällig. Zusätzlich erhob der Zoll noch eine Sicherheitsleistung in Höhe von 400 Euro und leitete ein Steuerstrafverfahren ein. Danach durfte der Schlangenbesitzer gehen.