InteraktivAm 8. März stimmt die Schweiz über die SRG-Initiative ab, die die Gebühren massiv senken will. Die SRG müsste ungefähr 750 Millionen Franken sparen. Entscheiden Sie selbst, wo Sie ansetzen würden.Andrea Brühlmann, Olivia Fischer, Samuel Tanner19.06.2026, 10.33 Uhr2 LeseminutenAktualisiertWird am 8. März die SRG-Initiative angenommen, steht die Generaldirektorin Susanne Wille unter massivem Spardruck. Dann würden die Gebühren für private Haushalte von derzeit 335 auf 200 Franken gesenkt und für Unternehmen gestrichen. Ungefähr 750 Millionen Franken müsste sie einsparen – weitere, bereits angelaufene Sparrunden nicht eingerechnet.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Was das bedeuten würde? «Das Ende einer SRG, wie wir sie heute kennen», sagt Susanne Wille. Die SRG sei aufgebläht, sagt hingegen Initiant und SVP-Nationalrat Thomas Matter. «Ich bin überzeugt, dass die SRG nach Annahme der Initiative immer noch ein hervorragendes Programm machen könnte.» Wo zu sparen wäre? Das ist die vieldiskutierte Frage, die alle ein bisschen anders beantworten. Unbestritten ist nur, dass ein massiver Abbau von Programm und Personal die Folge wäre.In unserer SRG-Simulation entscheiden Sie, wo gespart werden soll. Es ist nur eine Annäherung, denn die Zahlen, auf die wir uns stützen, stammen aus dem Geschäftsbericht des Jahres 2024. Neuere Zahlen sind noch nicht öffentlich. Zudem verändert sich die SRG derzeit bereits aufgrund von Gebührensenkungen des Bundesrats. Sparentscheide können die Konzession tangieren und haben oft auch Folgen, die im Vorhinein noch nicht abgeschätzt werden können. Wer etwa bei populären Sportübertragungen spart, riskiert sinkende Werbeeinnahmen – der Effekt wäre daher kleiner als gedacht.Fällen Sie dennoch Grundsatzentscheide: Was ist Ihrer Meinung nach Service public – und was nicht?Passend zum Artikel