Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine Art räumliches Langzeitgedächtnis für KI-gestützte Roboter entwickelt. Die Roboter sind damit in der Lage, sich an Objekte und wo sie sich befinden, zu erinnern.
Die Wissenschaftler des MIT verknüpfen in ihrem Gedächtnis-Framework die beiden Techniken Computer Vision und robotisches Kartieren miteinander. Multimodale Computer-Vision-Modelle beschreiben Objekte in einer Szene und verstehen deren Bedeutung. Robotische Kartierungssysteme überführen reale Räume in die digitale Welt, indem sie 3D-Karten einer Umgebung erstellen. Das können etwa Wohnräume oder die Umgebung eines Hauses sein. Sie haben den Nachteil, dass sie keine detaillierten Objektbeschreibungen zulassen oder rechenintensiv sind.
Die MIT-Forscher haben eine Methode mit der Bezeichnung „Describe Anything, Anywhere, Anytime, at Any Moment“ (DAAAM) entwickelt, die Computer Vision und robotische Kartierung miteinander verknüpft, damit ein Roboter versteht, wo welches Objekt in einer Umgebung positioniert ist. Das DAAAM-System beschreiben die Forscher in dem wissenschaftlichen Paper „Describe Anything Anywhere At Any Moment” (PDF), das im Preprint auf Arxiv veröffentlicht ist.












