PfadnavigationHomeSportFußballWMGastgeber gewinntMenschen einfach überrannt – Lage auf überfülltem Fanfest in Mexiko eskaliertStand: 05:07 UhrLesedauer: 2 MinutenDas Fanfest in Guadalajara – hier noch nicht ganz vollQuelle: Getty Images/Medios y MediaMexiko steht als erstes Team in der K.-o.-Runde. Gegen Südkorea reicht ein Torwartpatzer zum Sieg. Auf einem Fanfest in Guadalajara kommt es unterdessen zu unschönen Szenen. Es werden Barrikaden durchbrochen.Hunderte Fußball-Anhänger sind vor dem WM-Spiel zwischen Mexiko und Südkorea (1:0) auf das Gelände beim bereits überfüllten Fanfest in der westmexikanischen Stadt Guadalajara gestürmt. Nachdem sie einen Zugang aufgebrochen hatten, wurden sie Berichten örtlicher Medien zufolge von der Polizei gestoppt. Mögliche Verletzte und Festnahmen wurden zunächst nicht offiziell gemeldet.Das Fanfest im historischen Zentrum der Stadt habe seine Kapazitätsgrenze von mehr als 50.000 Menschen erreicht, teilte der Zivilschutz mit. Fans versuchten zunächst dennoch, Ordner mit Sprechchören dazu zu bewegen, die Tore doch zu öffnen. Wenig später flogen erste Gegenstände über die Barrieren auf das Festivalgelände, darunter auch Glasflaschen. Videos zeigten blutende Fans. Trotzdem strömten immer mehr Menschen in Richtung Plaza. Die abgesperrten Tore hielten dem Druck schnell nicht mehr stand, Hunderte Anhänger strömten auf das überfüllte Gelände. Auch hier zeigten Videos in den sozialen Medien chaotische Szenen. Menschen wurden auf den Boden geworfen oder überrannt. Die Behörden riefen die Fans dazu auf, das Spiel an einem der anderen vorgesehenen Orte oder in Restaurants und Bars zu verfolgen. „Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe bei der Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit aller“, hieß es vom Zivilschutz bei X.Auch in Mexiko-Stadt versammelten sich trotz zwischenzeitlichen Regens Tausende Fans auf den Straßen, um die Partie gemeinsam auf dem riesigen Zócalo-Platz und an elf weiteren Orten mit Großbildschirmen im historischen Zentrum zu verfolgen. Sechzehntelfinale im AztekenstadionSie sahen nach einem groben Torwartpatzer ein 1:0 (0:0). Damit steht der Co-Gastgeber vorzeitig als Gewinner der Gruppe A fest. Das einzige Tor der Partie erzielte Luis Romo (50. Minute). Südkoreas Torwart half dabei tatkräftig mit. Aus dem Tor heraus geeilt, sprang er auf Mitspieler Ki-hyuk Lee und ließ dabei den Ball wieder aus den Händen flutschen. Romo konnte einschieben.Der Sieg bedeutet auch: Mexiko, das schon bei den Heim-Weltmeisterschaften 1970 und 1986 den Heimvorteil nutzte und jeweils bis ins Viertelfinale gekommen war, wird sein Sechzehntelfinale im legendären Aztekenstadion spielen. Und sollten die Mexikaner auch das gewinnen, würden sie die Achtelfinalpartie ebenfalls in dem Fußball-Tempel austragen. Lesen Sie auchZweiter in der Gruppe bleiben die Südkoreaner um Bayern-Profi Minjae Kim mit drei Punkten. Dahinter kommen mit jeweils einem Zähler Tschechien, letzter Gruppengegner von Mexiko, und Südafrika, gegen das Südkorea noch spielen muss.luwi mit dpa
Fußball-WM: Menschen einfach überrannt – Lage auf überfülltem Fanfest in Mexiko eskaliert - WELT
Mexiko steht als erstes Team in der K.-o.-Runde. Gegen Südkorea reicht ein Torwartpatzer zum Sieg. Auf einem Fanfest in Guadalajara kommt es unterdessen zu unschönen Szenen. Es werden Barrikaden durchbrochen.
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