Zum Launch der ersten Modelinie des Premium-Kinderwagenherstellers Cybex haben wir Model und Moderatorin Lena Gercke im Flagship-Store am Kurfürstendamm getroffen. Mit der 38-Jährigen haben wir über die Herausforderungen des Mutterseins in Berlin gesprochen. Sie erzählte unter anderem, warum ihre beiden Töchter Zoe (5) und Lia (3) klare Grenzen brauchen und ob sich die beiden Mädchen auch mal an ihrem begehbaren Kleiderschrank bedienen dürfen.Frau Gercke, mit dem Muttersein verändert sich das Leben bekanntlich von Grund auf. Wie sehr haben sich denn Ihre eigene Haltung und die Wahrnehmung von Berlin verändert, seit Sie Mama sind?Komplett. Früher habe ich Berlin vor allem als Arbeits- und Partyszene erlebt. Mit dem Tag, an dem ich schwanger wurde, fand das für mich im Grunde gar nicht mehr statt. Ich bewege mich heute in einer völlig anderen Blase als früher. Aber ich vermisse das Feiern nicht. Die Prioritäten und das eigene Lebensgefühl verschieben sich einfach mit Kindern.Gibt es denn etwas an Berlin, das Ihnen erst als Mutter aufgefallen ist?Ehrlich gesagt, nichts Positives. Es ist einfach eine sehr laute, anstrengende und stressige Stadt. Und ich finde sie oft auch einfach nicht sauber oder gepflegt genug. Natürlich darf man Berlin jetzt nicht verteufeln – das gibt es in jeder Großstadt, und es gibt hier auch viele tolle Parks und Grünflächen. Aber ich fände es schön, wenn manche Orte gepflegter wären und die Leute sich im öffentlichen Lebensraum einfach rücksichtsvoller verhalten würden.
Lena Gercke über das Muttersein: Warum Kinder klare Grenzen brauchen
In Erziehungsfragen setzt Lena Gercke nicht auf Laisser-faire – im Interview verrät sie, warum sie ihren Töchtern klare Grenzen und Regeln vorgibt.








