Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist überraschend zur Einweihung des Museums des früheren US-Präsidenten Barack Obama in Chicago gekommen. Mit ihr auf der Bühne waren auch andere ehemalige Regierungschefs, etwa der frühere kanadische Premierminister Justin Trudeau und der italienische Ex-Premierminister Matteo Renzi. Merkel bekam stehenden Beifall der geladenen Gäste.Das Obama Presidential Center, ein weitläufiger Campus aus Granit, Natur und Kunst, wurde als Kulturzentrum zu Ehren des 44. US-Präsidenten konzipiert. Das Projekt soll 850 Millionen Dollar gekostet haben.Neben Barack Obama und der ehemaligen First Lady Michelle Obama nahmen unter anderem die frühere Vizepräsidentin Kamala Harris, Ex-US-Präsident Bill Clinton und seine Frau, die frühere Außenministerin Hillary Clinton, sowie der frühere Präsident Joe Biden teil – sie alle sind Demokraten. Auch der republikanische Ex-Präsident George W. Bush betrat später die Bühne. Obamas Töchter Malia und Sasha begleiteten ihre Eltern bei der Zeremonie.Merkel und Obama verbindet eine Freundschaft. So wird seine Rede vor dem Brandenburger Tor mit Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel im Museum als Musterbeispiel für Obamas diplomatische Bemühungen gezeigt. Ganz makellos war das Verhältnis allerdings keineswegs: So hatten die USA Merkels Telefon abgehört. Die Kanzlerin reagierte damals verschnupft darauf: »Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht.«
Altkanzlerin Merkel als Überraschungsgast bei Einweihung von Obama-Museum
Bereits während ihrer Amtszeiten pflegten Angela Merkel und Barack Obama ein freundschaftliches Verhältnis, nun hat die Altkanzlerin dessen Presidential Center besucht. Merkel ist selbst Teil der Ausstellung in dem Museum.










