ADR-Doku über die WM 1994: Berti Vogts war ein Guter
Wenn die Krankheit Lesen und Schreiben zu beschwerlich macht, kann Fernsehen helfen, den Tag zu verkürzen. Überraschend interessant ist eine ARD-Doku über die WM 1994.
Donata Kindesperk / taz
D a ich leider schwer krank bin und mich die ständigen Beschwerden beim Schreiben und Lesen behindern, gucke ich viel Fernsehen mit meinem Laptop – zum Beispiel Fußballdokus über WMs und EMs von früher. Filmisch ist das eher superkonventionell und unambitioniert. Die Doku über das „Sommermärchen“ ist besonders schlimm, weil das, was die WM 2006 so gut gemacht hatte, das Zusammengucken an allen möglichen Orten, gar nicht vorkommt. Die ARD-Doku über die WM 1994 in den USA dagegen ist überraschend interessant. Wie niederträchtig die Lichtgestalt Franz Beckenbauer via Bild gegen seinen bodenständigen Nachfolger agitiert hatte (der Kaiser gegen den tumben Terrier). Der fiese Stefan Raab mit seinem „Böörti Vogts“-Rap – siehe Youtube. Und dass sich die Mannschaft nicht hinter ihren Trainer gestellt hatte.
Die taz bei der Fußball-WM
















