Es ist eine alte Kunst der Diplomatie, einen Gegenspieler zu adressieren, ohne ihn beim Namen zu nennen. Beim Gipfel von Évian haben die G7-Staaten genau das getan. Ihre Erklärung zu kritischen Rohstoffen erwähnt China nicht. Und doch ist klar, gegen wen sie sich richtet: gegen das Land, das über Jahre hinweg große Teile der Lieferketten für Seltene Erden und Permanentmagnete unter seine Kontrolle gebracht hat. Die G7 wollen diesen Griff lockern. Nur zielen ihre Pläne auf das Jahr 2030. China dagegen schafft schon jetzt Fakten.
Seltene Erden: Wehrt sich der Westen zu spät gegen Chinas Rohstoffmacht?
Die G7 planen bis 2030 neue Lieferketten für Seltene Erden, um Chinas Monopol zu lockern. China stärkt zugleich seine Kontrolle und setzt neue Regeln durch.










