PfadnavigationHomePolitikDeutschlandKlimapolitik„Die Welt lacht sich tot“, sagt Aiwanger – 40 deutsche Konzerne schreiben Brandbrief an EUStand: 15:05 UhrLesedauer: 2 Minuten40 deutsche Konzerne verlangen in einem Brief von der EU ein Umdenken in der Klimapolitik und kritisieren die steigenden Kosten des Emissionshandels. „Peinlich genug, dass die überhaupt schreiben müssen“, sagt Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.Hubert Aiwanger unterstützt den Appell von 40 Industriefirmen an die EU‑Spitze. Die hohen CO₂‑Kosten gefährdeten Standorte und Jobs, warnt er – Europa entferne sich immer weiter von seiner eigenen Wettbewerbsagenda.Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) stellt sich hinter die 40 deutschen Konzerne, die in einem Brief an die EU-Spitze einen Kurswechsel in der Klimapolitik fordern und die steigenden Kosten des Emissionshandels kritisieren. „Zunächst einmal ist es oberpeinlich, wenn die Wirtschaftsführer Europas einen Brief an die Europäische Kommission und Frau von der Leyen schreiben müssen. Und reinschreiben müssen, bitte schützt uns vor diesem Unsinn, dieser hohen CO₂-Abgabe, die ja 80 Euro pro Tonne – Tendenz steigend – beträgt, was die Unternehmen in Millionenhöhe belastet,“ sagte Aiwanger beim Nachrichtensender WELT TV. Die EU müsse hier schleunigst im Sinne der eigenen Arbeitsplätze und der eigenen Wettbewerbsfähigkeit diese Hindernisse aus dem Weg räumen.Lesen Sie auchAiwanger betonte: „Im Jahr 2000 gab es die Lissabon-Strategie, die lautete, Europa muss 2010 die wettbewerbsfähigste Region der Welt sein. Genau das Gegenteil findet statt. Europa wird immer mehr abgehängt, weil es immer mehr dieser Green Deal- und CO₂-Ideologie anhängt, die in Wirklichkeit uns nur ins Knie schießt. Die Welt lacht sich tot und Europa geht den Bach runter. Das muss geändert werden.“Etwa 40 Industriekonzerne schreiben BriefZuvor hatten rund 40 Industriekonzerne mit einem Brief an die EU-Spitze Druck vor der geplanten Neuregelung des europäischen Emissionshandels ausgeübt. „Wir fordern ein entschlossenes Eingreifen, um die Kosten-Eskalation im Emissionshandelssystem (ETS) zu stoppen“, heißt es in dem Schreiben an EU-Ratspräsident António Costa und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.Wenn das bestehende System fortgesetzt werde, werde es zu einer Verlagerung von Produktion und Werksschließungen kommen, schreiben die Unterzeichner, darunter die Chemiekonzerne BASF, Evonik, Covestro sowie die Stahlkonzerne Thyssenkrupp und ArcelorMittal. nw
40 deutsche Konzerne schreiben Brandbrief an EU – „Die Welt lacht sich tot“, sagt Aiwanger - WELT
Hubert Aiwanger unterstützt den Appell von 40 Industriefirmen an die EU‑Spitze. Die hohen CO₂‑Kosten gefährdeten Standorte und Jobs, warnt er – Europa entferne sich immer weiter von seiner eigenen Wettbewerbsagenda.








