Startseite

Meinung

Gastbeiträge

Gastkommentar: Mehr Gehalt statt Kündigungsschutz – so käme Deutschland nach vorne Viele scheuen den Jobwechsel, weil sie dadurch an Sicherheit verlieren. Eine Flexibilitätsprämie könnte das ändern, meinen die Ökonomen Benjamin Schoefer, Markus Brunnermeier und Simon Jäger.

18.06.2026 - 13:35 Uhr Artikel anhörenDie Autoren (v.l.): Benjamin Schoefer ist Ökonom an der Universität von Kalifornien in Berkeley, Markus Brunnermeier und Simon Jäger sind Ökonomen an der Universität Princeton. Foto: privat, picture alliance/dpa, David Degner, Getty ImagesEine Ingenieurin arbeitet seit zwölf Jahren bei einem großen Automobilhersteller. Jetzt bekommt sie das Angebot, zu einem innovativen Start-up zu wechseln. Die Aufgabe reizt sie, das Produkt findet sie überzeugend und die Bedingungen gut; in ihrem alten Job steckt sie ohnehin in einer Sackgasse.Den Schutz, den sie sich erarbeitet hat, müsste sie aufgeben. So wird aus einer sozialen Errungenschaft eine Fußfessel: Die Ingenieurin wechselt nicht zu dem attraktiveren Job, das Start-up kann nicht wachsen.Dabei ist der Kündigungsschutz ein Fundament der Sozialen Marktwirtschaft. Er schützt vor willkürlicher Entlassung und gibt Menschen die Sicherheit, ein Leben zu planen, einen Kredit aufzunehmen oder eine Familie zu gründen.Aber gerade der deutsche Kündigungsschutz hat einen Konstruktionsfehler: Er hält Beschäftigte dort, wo sie gerade sind. Dieses Prinzip hat in einem stabilen Umfeld mit funktionierendem Wirtschaftsmodell jahrzehntelang erfolgreich funktioniert. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt