Inzwischen sind die vier WG-Influencer:innen seit einer Weile aktiv, und ich muss sagen: Inhaltlich machen sie ihre Sache gut, ihre Beiträge sind nicht mehr oder weniger cringe als vieles andere, was man so in den sozialen Netzwerken findet.Allerdings wirft das Konzept andere Fragen auf. Zum Beispiel, ob Wohnraum gegen Content eigentlich ein fairer Deal für die Bewohner:innen ist.Unsere Autorin Paula Haase hat sich diese Fragen für meinen Text der Woche gestellt – und bei einem Ortsbesuch Antworten gefunden. Ihre Eindrücke aus der WG lest ihr hier.Viel Freude dabei wünschtHelene Flachsenberg, Redakteurin SPIEGEL Start

Das Problem ist unsere Arbeitskultur btw: Gerade fluten »btw«-Posts die sozialen Netzwerke: Menschen zeigen ihre Erfolgsfotos und gestehen, wie mies es ihnen dabei ging. Doch solche Posts werden wenig bewirken, solange sich in der Arbeitswelt nichts ändert, schreibt unsere Kolumnistin Sara Weber .»Musiker als Hauptberuf? Man muss es halt leider alleine machen«: 24.000 Euro im Jahr reichen dem Musiker Streichelt, wenn er dafür sein Hobby zum Beruf machen kann. Wie sich sein Einkommen aus Gagen, Spotify, Gema zusammensetzt. Und was passiert , wenn die Rechnung nicht aufgeht.