Solidarität mit Protesten in Georgien: Die geistigen Waffen Europas
Die diesjährige „Debatte über Europa“ fand in Tbilissi statt. Karl Schlögel und Michal Hvorecký riefen dazu auf, der Zivilgesellschaft genau zuzuhören.
Viele Georgier*innen machten sich auf nach Europa. Das Regime schaut eher nach Moskau. Szene vor dem Parlament, Tbilissi, 2024
Tim Wegner/laif
Der Veranstaltungssaal der Staatlichen Ilia-Universität in der georgischen Hauptstadt Tbilissi ist gut gefüllt. Gerade hat die Rektorin der Hochschule, Nino Doborjginidze, dem 78-jährigen Karl Schlögel die Ehrendoktorwürde verliehen. Als Schlögel etwas unbeholfen in den schwarzen Talar schlüpft, legt auch sie Hand an. Schließlich sitzt das ungewohnte Kleidungsstück nebst passender Kopfbedeckung.






