Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesG-7-Gipfel: Macron spricht von „strategischem Erwachen“Merz lädt zu E-5-Gipfel nach Berlin einUkraine: Tanker der russischen Schattenflotte attackiert G 7 einigen sich auf neue Sanktionen gegen RusslandTrump will sich mit Selenskij beim G-7-Gipfel ein zweites Mal treffenRussland meldet wieder Angriffe auf Moskau – Drohnen treffen RaffinerieBei einem neuen schweren ukrainischen Drohnenangriff auf Moskau ist eine Raffinerie in Brand geraten. Die Flugabwehr der russischen Hauptstadt habe etwa 180 Drohnen abgefangen, teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin mit. „Mehreren Drohnen ist es gelungen, die Moskauer Ölverarbeitungsanlage zu erreichen“, räumte er auf seinem Telegram-Kanal ein. Laut dem unabhängigen Internetportal Astra gibt es mindestens fünf Brandherde in der Raffinerie. Auf in sozialen Medien geteilten Videos sind eine starke Explosion und mehrere Feuer zu sehen.Den offiziellen Angaben zufolge wurden auch ein Wohnhaus und ein großer Gartenfachmarkt in Moskau getroffen. Im Umland sei ebenfalls ein Hochhaus beschädigt worden, teilte der Gouverneur der Region, Andrej Worobjow, mit. Über Verletzte in Moskau und Umgebung ist bislang nichts bekannt.Die Ölraffinerie im Südosten Moskaus gehört zu Gazprom Neft und ist eine der größten Anlagen in Russland mit einer Verarbeitungskapazität von elf Millionen Tonnen im Jahr. Sie deckt einen bedeutenden Teil der Treibstoffversorgung Moskaus ab. Die Ukraine griff in den vergangenen Monaten vermehrt Raffinerien im russischen Hinterland an. Dies soll den angreifenden russischen Truppen die Treibstoffversorgung und Kremlchef Wladimir Putin die Kriegsfinanzierung erschweren.Auch andere russische Gebiete waren in der Nacht von ukrainischen Attacken betroffen. Die russische Luftabwehr fing nach Angaben der Regierung insgesamt 555 Drohnen über mehreren Regionen ab.Ukraine meldet russische Raketenangriffe auf KiewNach Angaben ukrainischer ​Behörden hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut mit Raketen ⁠angegriffen. In fast der ganzen Ukraine gab es Luftalarm. „Der Feind greift die Hauptstadt mit ballistischen Raketen ​an. ​Bleiben Sie an sicheren Orten, bis ‌der Luftalarm endet!“, schrieb der Leiter der Militärverwaltung von Kiew, Tymur Tkatschenko, auf Telegram. Ein Reporter der Nachrichtenagentur ​Reuters hörte laute Explosionen ​in Kiew. In der ​Stadt Sumy im Nordosten der Ukraine wurde örtlichen Behörden zufolge eine Person bei einem Drohnenangriff getötet.Selenskij spricht bei G-7-Gipfel erneut mit Trump und MacronDer ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat erneut mit US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron über den Krieg in der Ukraine gesprochen. Selenskij bezeichnet das Gespräch auf X als „wichtiges Koordinierungsgespräch, das viel bewirken kann“. Er dankt Trump für dessen Interesse an der Ukraine und die Bereitschaft, zu einem Frieden beizutragen.G-7-Gipfel: Macron spricht von „strategischem Erwachen“Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete den G-7-Gipfel als Gastgeber als „Moment des strategischen Erwachens“. Die USA und die anderen G-7-Staaten wollen mit zusätzlichem Druck auf Russland die Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Krieges intensivieren.In einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs heißt es, man werde die Sanktionen verschärfen, auch im Öl- und Gassektor. Zudem habe man vereinbart, die Lieferung von weitreichenden Waffen und Luftverteidigungskapazitäten auszuweiten.An den Beratungen nahmen neben Bundeskanzler Friedrich Merz auch die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, der USA und Japan sowie die EU-Spitzen teil. Der ukrainischen Präsident Wolodimir Selenskij war als Gast eingeladen. Laura OtterUkrainische Drohne schlägt nach russischen Angaben in Reisebus mit Kindern einBeim Einschlag einer Drohne in den Bus einer Schülermannschaft in der westrussischen Region Brjansk ist nach Angaben aus Russland eine Frau getötet worden. Sieben Personen, darunter fünf Kinder, seien ins Krankenhaus gebracht worden, teilte das russische Gesundheitsministerium mit. Insgesamt sollen in dem Reisebus 44 Personen gesessen haben, darunter 28 Kinder einer Fußballmannschaft aus dem belarussischen Gomel. Der Bus war demnach zum Badeort Gelendschik an der russischen Schwarzmeerküste unterwegs. Eine Bestätigung von ukrainischer Seite liegt bisher nicht vor.Die Region Brjansk liegt an der Grenze zur Ukraine. Das ukrainische Militär beschießt Fahrzeuge in der Region intensiv mit Drohnen. Ziel ist es, den Nachschub russischer Invasionstruppen in der Ukraine zu behindern. Allerdings haben ukrainische Drohnen dabei auch schon mehrfach zivile Opfer gefordert.Das Außenministerium in Minsk verurteilte den Angriff als „terroristischen Akt gegen die Zivilbevölkerung“ und forderte eine Erklärung für den Vorfall. Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa sprach derweil nach dem Angriff auf den Bus von einem Terrorangriff und warf der ukrainischen Führung vor, „Jagd auf friedliche Bürger und insbesondere Kinder zu machen“. Gleichzeitig wurden in dem seit mehr als vier Jahre währenden Krieg nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks (Unicef) mehr als 3.400 Kinder in der Ukraine durch russische Angriffe verletzt oder getötet. Merz lädt zu E-5-Gipfel nach Berlin einBundeskanzler Friedrich Merz lädt nach den Gipfeltreffen der G 7 und EU die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien, Italien und Polen nach Berlin ein. Der Gipfel der sogenannten E5 solle nächste Woche stattfinden, sagte der Kanzler am Rande des G-7-Gipfels in Èvian. Einen Tag nannte er nicht.Bei dem Treffen soll es um die Nachbereitung der beiden Gipfel in dieser Woche gehen. Die 27 EU-Staaten treffen sich am Donnerstag und Freitag in Brüssel. Außerdem soll der Nato-Gipfel in Ankara am 7. und 8. Juli vorbereitet werden.Polen war als einziges Land der E 5 nicht beim G-7-Gipfel vertreten. Zuletzt hatte es vor allem Gipfeltreffen im E-3-Format mit Deutschland, Frankreich und Großbritannien gegeben. Diese drei Länder versuchen gerade zusammen, die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs wieder anzuschieben.Merz sagte, er bemühe sich immer, niemanden auszuschließen. Gleichzeitig wolle er aber mit den größeren Mitgliedsstaaten, die gleichzeitig G-7-Mitglieder und Mitglieder des Europäischen Rates seien, „ein bisschen auch die Führungsrolle“ übernehmen. „Immer abgestimmt mit anderen, immer mit voller Transparenz dessen, was wir tun.“Ukraine: Tanker der russischen Schattenflotte attackiert Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben einen Tanker der russischen Schattenflotte im Schwarzen Meer angegriffen. Bei dem Schiff handele es sich um den Tanker Fina A, teilt der ​ukrainische Generalstab auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Das Ziel sei erfolgreich getroffen worden, das Ausmaß der Schäden werde noch ermittelt. Mit der sogenannten Schattenflotte versucht Russland, die ‌westlichen Sanktionen zu umgehen und sein Öl auf dem ‌Weltmarkt zu verkaufen. Dabei kommen oft veraltete Tanker mit unklaren Besitzverhältnissen zum Einsatz, die auch eine Gefahr für die Umwelt darstellen können. Zudem seien ⁠zwei Straßenbrücken in von Russland besetzten Gebieten attackiert worden. Dabei handele es sich um eine Straßenbrücke über den Nord-Krim-Kanal nahe der Siedlung Stawky sowie eine weitere Brücke nahe Wojinka ​im besetzten ​Teil der südlichen Region Cherson. Vier Tote bei russischen Angriffen in der Ost- und SüdostukraineBei russischen Angriffen auf Städte im Osten und Südosten der Ukraine sind nach offiziellen Angaben vier Menschen ums Leben gekommen. In der Stadt Slowjansk in der Region Donezk sterben der Staatsanwaltschaft zufolge drei Menschen bei zwei Bombenangriffen, fünf weitere werden verletzt. Slowjansk gehört zum schwer befestigten ukrainischen „Festungsgürtel“, der als Schlüssel zur Eindämmung der langsam vorrückenden russischen Offensive in der Region gilt.In Saporischschja wird nach Polizeiangaben bei einem Drohnenangriff ein Mann in seinem Auto getötet, sieben weitere Menschen werden verletzt. Zudem geraten dort ein Wohnhaus und ein Einkaufszentrum in Brand, wie Gebietsgouverneur Iwan Fedorow mitteilt.G 7 einigen sich auf neue Sanktionen gegen RusslandDie G-7-Staaten haben zusätzlichen Druck auf Russland angekündigt und der Ukraine mehr Waffen sowie schärfere Sanktionen zugesagt. Beim Gipfel im französischen Évian erklären die Staats- und Regierungschefs, sie wollen die Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs intensivieren. Dazu wollen sie die Sanktionen verschärfen, auch im Öl- und Gassektor. Außerdem vereinbaren sie, die Lieferung weitreichender Waffen und von Luftverteidigungskapazitäten auszuweiten. Auch die Vergabe von Lizenzen für eine Steigerung der militärischen Produktion wollen die G 7 „prüfen“. So will man die ukrainischen Fortschritte an der Front unterstützen. Nach dem US-Deal mit Iran zur Wiederöffnung der Straße von Hormus sei das laut einer gemeinsamen Erklärung der „richtige Zeitpunkt“. Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich zufrieden. Über US-Präsident Donald Trump sagt Merz, er habe ihn „sehr kooperativ gesehen“. Deshalb sei er „zu einem gewissen Grad optimistisch“, dass Europäer und Amerikaner nun gemeinsam alles unternähmen, um den Krieg zu beenden. Merz spricht von einem „Tag der Hoffnung“ und sagt: „Das kann vielleicht erstmals eine Chance auf einen Frieden eröffnen.“ Ukrainischer Kampfjet abgestürztBeim Absturz eines ukrainischen Kampfflugzeugs vom Typ Su-24 sind nach offiziellen Angaben beide Piloten ums Leben gekommen. Der Absturz habe sich am Abend in der Region Chmelnyzkyj im Westen des Landes ereignet, teilten die ukrainischen Luftstreitkräfte mit. „Die Ursachen und Umstände der Katastrophe werden geprüft“, heißt es in der Mitteilung des Militärs. Am Boden gibt es demnach keine Verletzten.Trump will sich mit Selenskij beim G-7-Gipfel ein zweites Mal treffenDonald Trump hat noch Redebedarf: Der US-Präsident will sich auf dem G-7-Gipfel in Évian erneut mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij treffen. Ob es sich um ein Zweiergespräch handelt oder weitere Teilnehmer dabei sein werden, ließ Trump offen. „Russland sollte eine Einigung erzielen“, sagte Trump zum Ukraine-Krieg. Selenskij bestätigte später, dass Gespräche mit Trump am Mittwoch möglich seien. Auf seinem Telegramkanal veröffentlichte er Bilder des Treffens mit Trump und US-Außenminister Marco Rubio.Der Ukrainer war am Morgen bei einem Gespräch der G-7-Länder dabei gewesen. Selenskij hatte bei Telegram nach seiner Ankunft beim Gipfel mitgeteilt, dass für die Ukraine eine Stärkung der Flugabwehr das wichtigste Ziel sei. Kreml: Keine Einladung zu Treffen mit Selenskij erhalten Der Kreml weiß nach eigenen Angaben nichts über den Vorschlag eines Treffens zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodimir Selenskij. Beim Telefonat zwischen Putin und US-Präsident Donald Trump am Sonntag zu dessen 80. Geburtstag sei die Möglichkeit eines Treffens am Rande des G-7-Gipfels nicht besprochen worden, sagte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow.Auf die Frage, ob so ein Treffen überhaupt möglich sei, antwortete Uschakow ausweichend: „Niemand ist mit diesem Vorschlag an uns herangetreten.“ Selenskij hatte Putin zuerst Anfang Juni zum Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg in einem offenen Brief ein Treffen auf neutralem Boden vorgeschlagen. Die Offerte hatte Putin abgelehnt, den Ton als unverschämt zurückgewiesen.Später sagte Selenskij, in Absprache mit dem Bund der westlichen Industrienationen G7 sei Moskau sei ein Treffen in Frankreich angeboten worden – auch das habe der Kreml abgelehnt. Deswegen habe er mit Trump bei einem Telefonat nun die Möglichkeit einer direkten Zusammenkunft mit Putin in den USA besprochen, teilte der Ukrainer zuletzt mit.Reparatur des Kiewer Höhlenklosters dauert mindestens zwei JahreDas Dach der Hauptkathedrale des berühmten ukrainischen Klosters brannte nach einem russischen Angriff lichterloh. Jetzt ziehen Experten eine erste Schadensbilanz. Demnach wird die Restaurierung der Mariä-Entschlafens-Kathedrale mindestens zwei Jahre dauern. Das sagte der Direktor des zuständigen Nationalreservats, Maxim Ostapenko, der Nachrichtenagentur Interfax Ukraine. Das Dach der Hauptkathedrale wurde nach seinen Angaben bei dem Brand in der Nacht zum Sonntag zu mehr als 80 Prozent zerstört.Neben der Kathedrale hätten noch 18 weitere Objekte des berühmten Klosters Schäden erlitten. Am schwersten seien die Hauptkirche und ein Wehrturm getroffen worden, so Ostapenko. Den Gesamtschaden bezifferte er mit mehr als 500 Millionen Hrywnja (umgerechnet rund 9,6 Millionen Euro).Das im Jahr 1051 gegründete Kiewer Höhlenkloster steht seit 1990 auf der Welterbe-Liste der Unesco. Es gilt als Wiege des ostslawischen orthodoxen Christentums und als Wahrzeichen der Stadt. Wegen der erheblichen Schäden dürfen es Pilger und Touristen seit Sonntag nicht mehr besuchen. Der russische Luftangriff auf Kiew war international scharf verurteilt worden. Die deutsche Unesco-Kommission wies darauf hin, dass das Höhlenkloster durch das Völkerrecht besonders geschützt sei. Für das Kloster gelte die Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten von 1954, die auch von der Ukraine und Russland ratifiziert worden sei.Großbritannien und Kanada verhängen neue Russland-SanktionenMit neuen Sanktionen gegen Russland wollen Großbritannien und Kanada den Druck erhöhen. Wie die Regierungschefs der beiden Länder beim G-7-Gipfel im französischen Évian ankündigten, sollen unter anderem die russische Schattenflotte und Rüstungsindustrie mit neuen Sanktionen ins Visier genommen werden.Kanadas Premier Mark Carney zufolge sollen 162 Menschen, Unternehmen und Schiffe neu auf die Sanktionsliste Ottawas kommen. Großbritannien verhängt 70 neue Sanktionen gegen Russlands Schattenflotte, Lieferketten im Rüstungsbereich und illegale Finanznetzwerke zur Umgehung von Sanktionen. Dabei soll die Beschaffung westlicher Technologie für das russische Militär unterbunden werden.Die britische Marine hatte in dieser Woche einen aus Russland kommenden Öltanker im Ärmelkanal aufgebracht. Der Kapitän des Schiffes wurde inzwischen wegen des Verstoßes gegen Sanktionen angeklagt. Mit Schiffen der sogenannten Schattenflotte versucht Russland, die Sanktionen von westlichen Unterstützern der Ukraine zu umgehen. Nach britischen Angaben handelt es sich um mehr als 700 Schiffe.Und auch die USA gehen demnächst vielleicht wieder schärfer gegen Russland vor. Präsident Donald Trump stellte eine Rückkehr zu Öl-Sanktionen in Aussicht, die gerade vorübergehend auf Eis liegen. Bald werde man in der Lage sein, das tun zu können, sagte der Republikaner vor Journalisten auf dem G-7-Gipfel. Er begründete es damit, dass Öl wieder fließe. Er legte sich aber nicht auf einen möglichen Zeitpunkt fest. Es ist unklar, ob Trump dann womöglich nur zum Status quo der Sanktionen zurückkehren will oder ob er darüber hinaus weitere Sanktionen anvisiert, die Russland schaden sollen.G 7 will Druck auf Russland erhöhenDie USA und führende europäische Staaten haben sich beim G-7-Gipfel nach Angaben aus der deutschen Delegation darauf verständigt, den Druck auf Russland weiter zu erhöhen, um zu neuen Verhandlungen über ein Ende des Angriffskriegs gegen die Ukraine zu kommen. Alle G-7-Teilnehmer inklusive US-Präsident Donald Trump seien sich einig gewesen, dass sich die Lage der Ukraine auf dem Schlachtfeld deutlich verbessert habe, hieß es nach den Beratungen im französischen Évian aus deutschen Regierungskreisen. „Sie waren sich einig, dass die Unterstützung der Ukraine erhöht werden muss und dass der Druck auf Russland erhöht werden muss.“Neben Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij nahmen an den Beratungen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sowie die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und Japan teil. Die Europäer seien dabei sehr geschlossen aufgetreten, hieß es aus den Regierungskreisen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigte sich optimistisch, dass in die Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs neuer Schwung kommt. „Das Blatt wendet sich für die Ukraine“, erklärte sie nach einer Arbeitssitzung bei dem G-7-Gipfel führender westlicher Demokratien in Frankreich. Die Lage im Jahr 2026 unterscheide sich stark von der im Jahr 2025. Während die Ukraine mutig die Front halte, zeige sich Russlands Erschöpfung offen. Es sei nun der Moment, die Unterstützung für die Ukraine noch einmal deutlich zu verstärken, schrieb von der Leyen in sozialen Medien.Die USA waren bisher alleiniger Vermittler zwischen der Ukraine und Russland. Die Bemühungen Trumps und seiner Regierung um ein Ende des Krieges waren allerdings während des Krieges gegen Iran zum Erliegen gekommen. Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen sie nun wieder in Gang bringen. Im Fall neuer Verhandlungen wollen die Europäer mit am Tisch sitzen.Mehr ladenTickarooLive Blog Software