Lukaschenko will vermitteln: Heiße Luft aus Minsk
Zu Kompromissen ruft der belarussische Präsident die Kriegsparteien auf. Ein Ende der Kämpfe ist in seinem Interesse. Erreichen wird er es kaum.
Möchte gern weniger Sanktionen für sein isoliertes Land: Alexander Lukaschenko (Mitte links)
Shamil Zhumatov/Pool Reuters/AP/dpa
D er belarussische Präsident Alexander Lukaschenko ruft die Ukraine und Russland zur Kompromissbereitschaft auf, um den Krieg zu beenden. Begründung: Ein militärischer Sieg sei für beide Seiten unrealistisch. Dass Belarus in diesen Krieg hineingezogen werde, sei inakzeptabel. Und: Die Ukraine habe absolut keinen Grund, einen Angriff aus Belarus zu befürchten. Hat Lukaschenko Kreide gefressen oder wie sonst ist dieser Sinneswandel, so er einer ist, zu erklären?







