Das Macbook Neo sorgt schon von Minute eins für Diskussionsstoff im Hause Engelien. „Das ist ja Gold“, sagt meine jüngste Tochter. „Nein, das ist Gelb“, findet meine älteste. „Die Farbe der Tastatur gefällt mir jetzt aber nicht so gut“, sagt meine Frau. Dass Apple die Farbe „Citrus“ nennt und im Inneren kein aktueller M5- sondern „nur“ ein eineinhalb Jahre alter iPhone-Prozessor verbaut ist, interessiert am Tisch niemanden.Anzeige
Und genau darum dürfte es dem Unternehmen mit dem Gerät gehen: Es ist nicht für Tech-Fans gemacht, die das Neuste, Schnellste und Beste wollen, sondern eben für Schüler:innen und Student:innen, die einen Apple-Laptop wollen, der aber auch ins knappe Budget passt oder es unter den Weihnachtsbaum schafft – notfalls als Geschenk von der ganzen Familie. Technische Daten spielen eine untergeordnete Rolle.
Das Macbook Neo hat einen iPhone-Prozessor
Deswegen schreibe ich diesen Text auch nicht alleine. Ich hole meine Tochter ins Boot, die derzeit die zehnte Klasse besucht – eine sogenannte iPad-Klasse – in der die Schüler:innen das iPad als Hauptgerät nutzen – vor allem zum Schreiben mit einer Tastaturhülle. Sie ist also genau die Zielgruppe. Wäre sie in der Macbook-Klasse könnte sie sogar noch ordentlich sparen. Mit Bildungsrabatt gibt es das Gerät schließlich schon für 100 Euro weniger zu kaufen. 600 Euro für ein neues Macbook? Nicht schlecht. Doch was gibt es denn nun im Detail dafür?Anzeige








