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Proteste: Kushner-Investition in Albanien stoppen? „Das wäre verrückt“ Der albanische Regierungschef Edi Rama erklärt im Interview, warum die geplante Ferieninsel von Trumps Schwiegersohn ein Glücksfall sei – und was der Iran mit den Protesten zu tun haben soll.

Carsten Volkery 17.06.2026 - 16:25 Uhr Artikel anhörenAlbanischer Premier Edi Rama: Die Demonstranten fordern seinen Rücktritt. Foto: REUTERSBerlin. Albaniens Premierminister Edi Rama hat seit Wochen mit massiven Protesten zu kämpfen. Zehntausende gehen auf die Straße, um ein geplantes Luxusresort von US-Präsident Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner zu verhindern – und fordern inzwischen den Rücktritt des Premiers. Weil unter anderem ein Rastplatz von Flamingos bedroht sein soll, wird der Aufstand auch „Flamingo-Revolution“ genannt.Diese Woche war Rama in Berlin, wo ihn der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft als Ehrengast empfing. Im Gespräch mit dem Handelsblatt wirkt der Regierungschef entschlossen, gegenüber den Demonstranten nicht nachzugeben. Das umstrittene Bauprojekt sei ein „absoluter Glücksfall“ für das internationale Image des Landes, sagte er.Mit vier Milliarden Euro wollen die Investoren um Kushner und seine Frau Ivanka Trump an der albanischen Küste bei Zvernec und auf der vorgelagerten Insel Sazan zwei Ferienanlagen bauen. Umweltschützer warnen vor gravierenden Schäden im angrenzenden Naturschutzgebiet – und auch die EU äußerte sich diesbezüglich bereits skeptisch. Rama hingegen sagte, das Projekt werde die „Umwelt verbessern“. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt