Wieder ein WM-Neuling an der Pfeife: Schiedsrichter Juan Gabriel Benitez aus Paraguay wird das zweite Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 leiten. Die Partie gegen die Elfenbeinküste findet am Sonnabend im kanadischen Toronto statt (20. Juni, 22 Uhr MESZ). Die Ansetzung des Unparteiischen aus Südamerika hat der Weltverband FIFA am Mittwoch bekannt gegeben.

Damit kommt bei Deutschlands zweitem Turnierauftritt erneut ein Referee zum Einsatz, der erstmals bei einer WM-Endrunde pfeift. Bereits beim überzeugenden 7:1-Auftaktsieg des viermaligen Weltmeisters gegen Curaçao hatte mit dem Marokkaner Jalal Jayed ein WM-Debütant die Spielleitung übernommen. Die einseitige Begegnung stellte den Schiedsrichter jedoch vor keine größeren Herausforderungen.

Felix Nmecha hat Referee Benitez bereits erlebt

Der 43 Jahre alte Benitez wird in Toronto von seinen paraguayischen Landsleuten Eduardo Cardozo und Milciades Saldivar als Assistenten an den Seitenlinien unterstützt. Als Vierter Offizieller fungiert Khalid Alturais aus Saudi-Arabien. Die Besetzung des Video-Schiedsrichterteams (VAR) veröffentlichte die FIFA zunächst nicht.

Benitez stammt aus Paraguays Hauptstadt Asunción und gehört seit 2019 zum Kreis der FIFA-Schiedsrichter. Auf internationaler Ebene sammelte er bereits Erfahrung bei mehreren hochrangigen Turnieren. So leitete er unter anderem Spiele bei der Copa América 2024. Auch bei der Klub-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr war er im Einsatz. Dort pfiff er das spektakuläre Gruppenspiel zwischen Borussia Dortmund und den südafrikanischen Mamelodi Sundowns, das der Bundesligist mit 4:3 gewann.