Wer wissen will, warum Frankreich für Start-ups ein gutes Umfeld bietet, muss in der Station F im 13. Pariser Arrondissement vorbeischauen. Dort vibriert es vor Aktivität: In der 34 000 Quadratmeter großen ehemaligen Bahnhofshalle aus den Zwanzigerjahren sind Container übereinandergestapelt, die als großteils verglaste Büros fungieren und einen Einblick bieten, wer wo arbeitet. Viele marschieren mit ihren Laptops aber auch nebenan in den „La Felicità“ genannten Bereich, wo es genügend Arbeitsplätze gibt zwischen Biergarten, Bars und Cafeteria. Hier gibt es abends immer wieder Karaoke, derzeit werden die WM-Spiele übertragen, untertags gibt es auch Yoga-Kurse.