Alle Jahre wieder: Berliner CDU-Politiker fordern, U-Bahnhöfe mit Bahnsteigsperren zu versehen. Doch es gibt Gegenwind – vom Koalitionspartner SPD und aus der Senatsverwaltung.

In den meisten Bahnhöfen reiche der Platz für solche Zugangskontrollen nicht aus. Das gab Jan Lehmann, SPD-Abgeordneter für Kaulsdorf und Hellersdorf, zu bedenken. Sie würden Fahrgäste im Rollstuhl behindern und damit die Barrierefreiheit verschlechtern.

Sperren müssten an allen Zugängen installiert werden, teilte die Verwaltung von Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) 2025 auf Anfrage Lehmanns mit. Ticketautomaten müssten versetzt werden. Und was geschieht mit Aufzügen, die heute direkt zu den Bahnsteigen führen?

Jeder Zugang müsste mit Personal versehen werden

Anstatt zu mehr Sicherheitspersonal würde der Vorschlag zu weniger führen. Denn jeder Zugang müsste mit Personal versehen werden, wie ein Blick nach London und Paris zeigt, hieß es weiter.