PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgWeimer gedenkt Volksaufstands-Opfern: Namen nie vergessenStand: 13:01 UhrLesedauer: 2 MinutenDie DDR-Führung und sowjetische Besatzungstruppen beendeten die Proteste am 17. Juni 1953 mit Gewalt. Weimer würdigte den Mut der Menschen. (Archivbild)Quelle: Carsten Koall/dpaDer Kulturstaatsminister betont beim Gedenken an den DDR-Volksaufstand vor 73 Jahren: Der Mut der DDR-Bürger bleibt unvergessen. Ein Erinnerungsprojekt geht derweil in eine entscheidende Phase.Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat der Opfer des Volksaufstandes und des Widerstands in der DDR gedacht. «Am 17. Juni 1953 nahmen mutige Menschen – Arbeiterinnen und Arbeiter, Jugendliche, Enttäuschte aus der gesamten DDR – ihr Schicksal selbst in die Hand und erhoben sich gegen das SED-Regime», sagte Weimer laut einer Mitteilung. «Der Mut dieser Menschen, sich für ein freies Deutschland einzusetzen, bewegt mich zutiefst.»Künftig soll auch im Herzen Berlins an die Opfer des SED-Unrechts erinnert werden. Das Projekt geht laut der Mitteilung aus Weimers Büro nun in eine entscheidende Phase: An diesem Donnerstag werden die Auslobungsunterlagen für den künstlerischen Gestaltungswettbewerb für das Denkmal zur Mahnung und Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland an die bereits ausgewählten Wettbewerbsteilnehmenden versandt, wie es hieß.Ebenfalls am Donnerstag wird der Kulturstaatsminister der Mitteilung zufolge in Zeitz einen Kranz am Mahnmal für Pfarrer Oskar Brüsewitz niederlegen. Dieser verbrannte sich dort am 18. August 1976 aus Protest gegen die Bildungs- und Kirchenpolitik des SED-Regimes selbst.Weimer erklärte weiter: «Einigkeit und Recht und Freiheit können nur gemeinsam bestehen. Dafür haben in der DDR mutige Menschen ihr Leben gelassen. Ihre Namen dürfen nie vergessen werden.»