Der Tiroler Extrembergsteiger Lukas Furtenbach, 48, hat 2014 den Expeditionsveranstalter „Furtenbach Adventures“ gegründet. Er und sein Team organisieren Touren auf der ganzen Welt, ein Schwerpunkt ist der Mount Everest. Furtenbach bietet besonders schnelle Aufstiege an, manche der Expeditionen auf den höchsten Berg der Welt dauern nur 21 Tage. Er wirbt mit seiner besonderen Erfahrung darin, seine Kunden bereits zu Hause für die große Höhe zu akklimatisieren (sie schlafen wochenlang in Zelten mit sauerstoffarmer Luft), sowie mit hohen Sicherheitsstandards und besonderem Komfort. Solch eine Full-Service-Besteigung kostet bis zu 199 000 Euro pro Person. In der Saison 2025 machte er Schlagzeilen mit einer nur sieben Tage dauernden Rekord-Expedition, bei der die Teilnehmer zur Vorbereitung das Edelgas Xenon inhalierten. Die aktuelle Saison, die am 29. Mai endete, hat ihn eher wütend gemacht.
Mount Everest: Expeditionsanbieter Lukas Furtenbach fordert Reformen für mehr Sicherheit
Der Gründer von „Furtenbach Adventures“ kritisiert Sicherheitsmängel und Organisationsprobleme bei Everest-Touren. Er fordert klare Sicherheitsstandards und bessere Regulierung.







