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G7-Gipfel: G7-Staaten wollen Russland-Sanktionen verschärfen Die G7-Staaten sagen der Ukraine weitere Hilfe zu und planen neue Sanktionen gegen Russland. Auch Waffenlieferungen und Flugabwehr sollen ausgeweitet werden.
17.06.2026 - 11:33 Uhr Artikel anhörenDonald Trump (l), Emmanuel Macron und Wolodymyr Selenskyj beim G7-Gipfel in Evian: Die G7-Staaten beraten über Ukraine-Hilfe und neue Russland-Sanktionen. Foto: via REUTERSDer Druck auf die russische Kriegswirtschaft solle mit neuen Sanktionen erhöht werden, unter anderem gegen den Öl- und Gassektor. Zudem sei vereinbart worden, die Lieferung von weitreichenden Waffen- und Flugabwehrsystemen an die Ukraine auszuweiten. Auch US-Präsident Donald Trump trug diese Erklärung mit. Damit wächst die Aussicht auf ein gemeinsames Vorgehen der Europäer und der USA in dem Konflikt wieder.Die USA hatten ihre Militärhilfe für die Ukraine unter Trump fast völlig eingestellt. Die Europäer sind deshalb die mit Abstand wichtigsten Unterstützer der Ukraine, die mittlerweile auf dem Schlachtfeld gegen den russischen Angreifer erhebliche Erfolge verzeichnet. „Um diese neue Dynamik zu unterstützen und zu beschleunigen, kommen wir überein, die Lieferung von Luftabwehrkapazitäten, zusätzlichen Systemen und Abfangraketen sowie Langstreckenfähigkeiten zu erhöhen“, heißt es nun in der G7-Erklärung.Die G7 wollen zudem prüfen, ob der Ukraine Lizenzen gewährt werden könnten, um eine Steigerung ihrer Rüstungsproduktion zu ermöglichen. Die Ukraine hat in den vergangenen Wochen verstärkt Ziele im russischen Hinterland angegriffen. Dabei nahm sie vor allem Öl- und Gasanlagen ins Visier, um die russische Kriegswirtschaft zu schwächen.In EU-Kreisen hieß es, dass der gemeinsame Text eine positive Überraschung sei, weil Trump bisher vor allem die Ukraine dafür verantwortlich gemacht hatte, dass der seit 2022 andauernde Krieg noch nicht ende. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte bereits am Dienstag davon gesprochen, dass man sich nähergekommen sei. Er habe Trump zudem gesagt, dass die USA mit dem militärischen Druck auf Iran erfolgreich gewesen seien und die Regierung in Washington diese Strategie auch auf den Ukraine-Konflikt übertragen solle.Mehr Druck auf Russlands KriegswirtschaftNun heißt es in der gemeinsamen G7-Erklärung, dass die Staaten die „Freiheit, Souveränität und territoriale Integrität“ der Ukraine unterstützten. Trump hatte den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in den vergangenen Monaten noch mehrfach aufgefordert, russischen Forderungen nach Gebietsabtretungen nachzugeben.Die G7-Staaten sagen zudem nun auch schriftlich zu, den Druck auf die russische Kriegswirtschaft zu erhöhen. „In diesem Zusammenhang werden wir unsere Sanktionen verschärfen, einschließlich derer gegen den Öl- und Gassektor“, heißt es in der Erklärung. Zudem wird eine direkte Verbindung zwischen dem Iran-Krieg und dem Ukraine-Krieg hergestellt. Verwandte Themen UkraineDonald TrumpRusslandUSAIranG7-Gipfel„Wir halten dies für den richtigen Zeitpunkt, um weitere Maßnahmen zu ergreifen, da Präsident Trump eine Vereinbarung zur Wiederöffnung der Straße von Hormus erzielt hat, die wir unterstützen.“ Die EU will auf ihrem Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel über neue Sanktionen gegen Russland beraten.Hintergrund ist vor allem die Sorge um hohe Ölpreise. Weil durch den Iran-Krieg die für die Ölversorgung wichtige Straße von Hormus gesperrt war, stiegen die Ölpreise sehr stark an und bremsten dadurch die Weltwirtschaft. Um den Preisanstieg etwas zu dämpfen, setzten die USA zweimal bestehende Sanktionen gegen den russischen Ölsektor zeitweise aus.Seit der Rahmenvereinbarung zwischen den USA und Iran für ein Kriegsende sinkt der Ölpreis aber wieder, weshalb die US-Regierung offenbar mehr Spielraum für eine härtere Linie gegenüber Russland sieht. rtr Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt










