Antisemitismusbeauftragter für Unis: Ein Bewerber, der fast alle glücklich macht
Berlin steht kurz davor, eine Ansprechperson für Antisemitismus an Hochschulen zu bekommen. Berufen wird wohl der Lehrer Mehmet Can vom Campus Rütli.
Bei einer Uni-Besetzung haben Aktivist*innen „Intifada“ und ein rotes Hamas-Dreieck an die Wand eines Hörsaals gemalt
Frederic Kern/Future Image/imago
Dass Berlin einen Beauftragten für Antisemitismus an Hochschulen bekommen soll, das hatte der Senat schon vor knapp einem Jahr im Juli 2025 beschlossen. Nun steht seit einem Medienbericht vom Montag auch ein Name und eine Person im Raum: Dem Tagesspiegel zufolge soll Mehmet Can künftig die neu eingerichtete Position bekleiden und die erste „Landesansprechperson zur Bekämpfung von Antisemitismus an Hochschulen“ werden. Bestätigt ist das noch nicht: Da das Verfahren noch läuft, äußerte sich die Senatsverwaltung für Wissenschaft nicht dazu.







