Der Mallorca-Hit „Der Zug hat keine Bremse“ erschallte nach dem 7:1-Sieg des DFB-Teams bei der Fußball-WM gegen Curaçao sogar im Stadion – die Bandmitglieder des Mallorca-Hits hat das von den Socken gehauen. Moritz Otte und Joshua Tjong-Ayong saßen nach dem Abpfiff zu Hause vor dem Fernseher, der Ton war bereits stummgeschaltet. „Und dann ging es plötzlich los, unsere Handys klingelten, und Nachrichten gingen ein ohne Ende“, erzählte Otte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Das war unfassbar, man braucht eine ganze Weile, um zu checken, dass das gerade passiert.“Gemeinsam mit Fabian Pesch und Paul Steep bilden Otte und Tjong-Ayong die Band „Malle Anja“. „Der Zug hat keine Bremse“ hatten die Freunde ursprünglich aus Spaß als Geburtstagsgeschenk für Otte aufgenommen. Überraschend war der Song dann zum Partyhit geworden und lief vor allem im Sommer 2022 in der Mallorcastyle Edition gemeinsam mit Lorenz Büffel und Mia Julia rauf und runter. Jetzt ertönte er auch nach dem Abpfiff des WM-Spiels in Houston. Die Mannschaften dürfen ihre Musik teilweise frei aussuchen.„Der Song ist ja sowieso schon viel größer geworden, als wir jemals gedacht hätten. Und dann beim größten Sportevent der Welt zu laufen – das hat natürlich noch mal alles getoppt. Das ist für uns gerade kaum greifbar“, sagte Otte.Sogar Bundestrainer Julian Nagelsmann nahm bei der Pressekonferenz nach dem Auftaktsieg Bezug auf den Hit und adelte den Liedtitel als eine Art Leitmotto seines Teams. Er stellte ihn einem nicht deutschsprachigen Journalisten auf Englisch als „The train has no brakes“ vor und erklärte dazu: „Es ist ein deutscher Song, und das versuchen wir auch: immer weiter und weiterzumachen. So als hätten wir keine Bremsen.“ (dpa)Der Instagram-Hype um Kap Verdes WM-Torhüter Vozinha nimmt einfach kein Ende. Nachdem der 40-Jährige am Tag der 0:0-Sensation gegen Spanien mit seinem Account schon von einigen Zehntausend auf fast drei Millionen Follower geklettert war, überholte er nun sogar Deutschlands Kapitän Joshua Kimmich. Vozinha verzeichnete am Dienstagabend 8,8 Millionen Follower und damit rund 200.000 mehr als Kimmich.Angefangen hat es in Brasilien: Während des Spiels, an dessen Ende Vozinha zum Man of the Match gekürt wurde, hatte der brasilianische Sender Caze TV dazu aufgerufen, dem Torhüter mindestens 100.000 Follower zu verschaffen.Der US-Sportsender ESPN feierte Vozinha als „einen der größten Stars der WM“, selbst koreanische Medien griffen die Geschichte auf. Vozinha, der erst mit 25 Jahren mit dem Profifußball begonnen hatte, hatte Spaniens Stars mit zahlreichen Paraden entnervt. Nach dem Abpfiff flossen Tränen bei dem Torwart, der an seine verstorbenen Großeltern und an seine in der Heimat weilende Mutter dachte. (dpa)Ghanas Regierung ist im Streit um ein verweigertes Visum für Nationalspieler Thomas Partey vor ein kanadisches Bundesgericht gezogen. Wie der kanadische öffentlich-rechtliche Sender CBC berichtet, wurde für Dienstagmorgen (Ortszeit) eine Anhörung angesetzt, bei der Ghana eine einstweilige Verfügung erwirken will. Diese könnte es Partey ermöglichen, bereits in der Nacht zu Donnerstag (1 Uhr/MagentaTV) im WM-Spiel gegen Panama in Toronto aufzulaufen.Partey war im Juli 2025 in London wegen mutmaßlicher Vergewaltigung und sexueller Nötigung angeklagt worden. Der Mittelfeldspieler des FC Villarreal bestreitet die Vorwürfe.Der ghanaische Außenminister Sam Okudzeto Ablakwa kritisierte die Entscheidung Kanadas als „willkürlich und extrem unfair“ und nannte Partey „einen Schlüsselspieler der ghanaischen Nationalmannschaft“. Zudem habe Accra eine offizielle Protestnote an Ottawa übermittelt und eine Überprüfung der Entscheidung gefordert. Eine Reaktion des kanadischen Außenministeriums steht bislang aus.Partey war vor einem Jahr von der britischen Staatsanwaltschaft wegen mutmaßlicher Vergewaltigung in fünf Fällen und eines sexuellen Übergriffs angeklagt worden. Die mutmaßlichen Straftaten sollen sich zwischen 2021 und 2022 ereignet haben; Partey spielte damals für den Londoner Großklub FC Arsenal. Im Februar war er erneut wegen zweifacher Vergewaltigung angeklagt worden, woraufhin er erneut auf nicht schuldig plädierte.Partey war Anfang Juni in den Kader seines Landes für die WM berufen worden. Am 4. Juni traf er mit seinen Teamkollegen in Washington, D.C., ein. Das Trainingslager befindet sich in Rhode Island. In den zwei weiteren Gruppenspielen gegen England (23. Juni) und Kroatien (27. Juni) wird er dagegen wohl spielen können, da diese in den USA stattfinden. (sid)Der mexikanische Kult-Torhüter Guillermo Ochoa tritt nach der Fußball-Weltmeisterschaft zurück. „Ich sehe keinen Sinn mehr im Fußball. Ich sehe keinen Sinn mehr darin, weiterzuspielen“, sagte der der 40-Jährige in einem FIFA-Format: „Meine Karriere, diese lange Reise, mit einer Weltmeisterschaft in Mexiko zu beenden, ist fantastisch.“ Er verlasse die Bühne „in Frieden, mit hoch erhobenem Kopf“.Für Ko-Gastgeber Mexiko bestreitet er seine sechste WM und sorgt damit gemeinsam mit den Weltstars Lionel Messi und Cristiano Ronaldo für einen Rekord.Schon 2006 hatte er an der Endrunde in Deutschland teilgenommen. Es folgten Südafrika 2010, Brasilien 2014, Russland 2018 und Katar 2022. Bei der diesjährigen WM ist er Ersatzmann hinter Stammkeeper Raúl Rangel. 153 Länderspiele absolvierte Ochoa bislang, damit steht er auf Platz drei der „ewigen“ Rangliste Mexikos.Das Eröffnungsspiel gewann Mexiko 2:0 gegen Südafrika, in den weiteren Partien der Gruppe A trifft das Team auf Südkorea (Freitag, 3.00 Uhr MESZ/MagentaTV) und auf Tschechien (25. Juni, 3.00 Uhr MESZ/MagentaTV). (sid)Kurz vor dem ersten Spiel gegen Kroatien am Mittwoch (22.00 Uhr MEZ) hat Mitfavorit England einen personellen Rückschlag zu verkraften. Nach übereinstimmenden Medienberichten fällt Tino Livramento von Newcastle United aus. Der 23 Jahre alte Verteidiger hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und soll vom deutschen Trainer Thomas Tuchel durch Trevoh Chalobah vom FC Chelsea ersetzt werden. (dpa)Mediziner Eckart von Hirschhausen hat vor den Auswirkungen der Hitze bei der WM gewarnt und die Grenzwerte des Fußball-Weltverbandes kritisiert. „Die FIFA sagt, man könne bis Hitzeschutzindex 32 spielen. Das ist eine gefühlte Temperatur von 45 Grad. Die Ärzteschaft und die Spielergewerkschaft sagen, dass bei einer gefühlten Temperatur von 35 Grad Schluss sein muss“, erklärte der Arzt und Moderator im Breakfast Club von MagentaTV.Die Auswirkungen extremer Hitze auf die Leistungsfähigkeit seien enorm. „Studien zeigen: Schon ab 28 Grad sinkt die Leistungsfähigkeit. Nicht nur im Körperlichen – beim Rennen und im Muskel –, sondern etwa auch die Passgenauigkeit“, so von Hirschhausen. „Unser Hirn ist der empfindlichste Körperteil für Hitze. Dass wir durchdrehen, wenn 40, 45 Grad auf unser Hirn brutzeln, ist ja klar.“ Es gebe sogar „Statistiken, dass man auch mehr Hassmails bei Hitze schreibt. Man dreht durch.“Es gebe Maßnahmen zur Abhilfe, etwa spezielle Westen, „damit die Spieler möglichst kühl aufs Spielfeld kommen. Aber wenn du rennst und Wärme erzeugst, dann wirst du die nicht los“, meinte von Hirschhausen. Für Fans, die anstehen müssen, seien Hitzeschutzkappen geeignet. „Das sieht ein bisschen aus wie ein Zaubertrick: Ich kippe da Wasser rein, und wenn man ein bisschen wartet, wird eine Menge davon aufgesogen. Da ist ein Gel drin. Man kann die aufsetzen, dann kühlt es durch die Verdunstung.“Grundsätzlich finde in den USA, Mexiko und Kanada „mit Abstand die klimaschädlichste WM, die es jemals gegeben hat“, statt. „14 von 16 Stadien sind hitzegefährdet.“ (sid)Brasiliens Nationalspieler Neymar wird zum fünften Mal Vater. Das gab seine Partnerin Bruna Biancardi in einem gemeinsamen Youtube-Video der Familie bekannt. Für das Paar ist es das dritte gemeinsame Kind – und die dritte gemeinsame Tochter. Der 34 Jahre alte Neymar hat noch eine weitere Tochter und einen Sohn aus früheren Beziehungen. „Ich drehe durch“, sagte Neymar als Reaktion auf die Nachricht, dass er zum vierten Mal eine Tochter bekommt: „Ich werde eine Band gründen und ab heute werden wir die Spice Girls sein.“Sportlich hat der frühere Profi von Paris Saint-Germain und dem FC Barcelona aktuell wenig Grund zur Freude. Eine Mitte Mai erlittene Wadenverletzung verhinderte einen Einsatz zum WM-Start gegen Marokko (1:1). Ob er am Freitag (Ortszeit) im zweiten Gruppenspiel gegen Außenseiter Haiti in Philadelphia auflaufen kann, gilt weiter als äußerst fraglich. (dpa)Weltmeistertrainer Joachim Löw sieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf dem Weg zurück zu Titelreife. „Wenn du Titel gewinnen willst, sind die letzten vier bis sechs Mannschaften fußballerisch auf allerhöchstem Niveau. Das waren wir ein paar Jahre nicht. Aber jetzt haben wir wieder Dynamik, Kreativität und können spielerische Impulse setzen“, sagte Löw als Gast im TikTok-Format „Kroos & Kroos: Die WM unter der Lupe“. Der Rest, die „deutschen Tugenden, das ist Grundvoraussetzung“.Die deutsche Mannschaft habe seit der Heim-EM 2024 „eine gute Entwicklung gemacht, vor allem im spielerischen Bereich. Wir strahlen mehr Dominanz aus, weniger nur Reaktion. Die Spielidee finde ich insgesamt gut.“ Es gebe allerdings keinen Anlass, sich wegen eines klaren Auftaktsieges gegen Curacao (7:1) „im siebten Himmel zu wähnen“. An einen Titel bei der WM in Nordamerika glaubt Löw aber nicht. „Die Mannschaft hat viel Qualität, aber noch nicht die Stabilität, die es braucht, um Titel zu gewinnen“, so der frühere Bundestrainer. Dafür benötige das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann zudem „Persönlichkeiten, wie wir sie 2014 hatten. Das muss sich in dieser Mannschaft jetzt erst einmal zeigen. Joshua Kimmich allein wird nicht reichen, oder Manuel Neuer. Wir brauchen schon noch ein paar mehr“, sagte Löw und ergänzte: „Dann sind wir vielleicht stark genug.“ (sid/dpa)Die Umweltorganisation Greenpeace hat FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) für seine Pläne kritisiert, bei der Fußball-WM täglich zwei Spiele zu besuchen. „Dass Funktionäre täglich in extrem klimaschädlichen Privatjets fliegen, vermittelt nicht gerade den Eindruck, dass die FIFA die Ursachen des Klimawandels oder ihre eigene Verantwortung, Teil der Lösung zu sein, erkannt hat“, sagte John Hocevar von Greenpeace USA „The Athletic“.Sowohl das Portal als auch die englische Tageszeitung „The Guardian“ berichten unter Bezug auf nicht näher genannte FIFA-Quellen, dass Infantino zwei Begegnungen pro Tag sehen möchte und dafür auch einen von Sponsor Qatar Airways zur Verfügung gestellten Privatjet nutzt. Bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko mit insgesamt 104 Begegnungen sind enorme Distanzen zu überwinden, um diese Bestrebungen in die Tat umzusetzen. Bei der WM vor vier Jahren in Qatar war Infantino noch bei allen 64 Spielen anwesend, die größte Entfernung zwischen den Stadien betrug allerdings nur rund 75 Kilometer. Dieses Mal sind es bei 16 Stadien in drei Ländern bis zu etwa 4.500 Kilometer.Aufgrund der enormen Entfernungen hat das New Weather Institute diese WM bereits als „die Veranstaltung mit der höchsten Umweltbelastung jemals“ bezeichnet und schätzt, dass sie rund 9 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent verursachen wird. Der Flugverkehr sei für etwa 7,7 Millionen Tonnen dieses geschätzten CO₂-Ausstoßes verantwortlich – mehr als das Vierfache des Durchschnitts der Weltmeisterschaften im Zeitraum von 2010 bis 2022. (dpa)So einen Spieltag gab es bei der Fußball-WM zuletzt vor 68 Jahren. „Perfekt ausgeglichen, so wie es sein sollte“, schrieb der Weltverband FIFA nach den vier Unentschieden in den vier Begegnungen des Tages auf der Plattform X. Ziemlich überraschend trennten sich zunächst der frühere Weltmeister Spanien und Außenseiter Kap Verde 0:0, es folgten das 1:1 zwischen Belgien und Ägypten, das 1:1 zwischen Saudi-Arabien und Uruguay sowie das 2:2 zwischen Iran und Neuseeland.Nur einmal in der WM-Geschichte hatte es so einen Spieltag zuvor gegeben: am 15. Juni 1958. Beim Gruppenspieltag beim Turnier in Schweden endeten folgende Matches ohne Sieger: Deutschland gegen Nordirland 2:2, England gegen Österreich 2:2, Paraguay gegen Jugoslawien 3:3 und Schweden gegen Wales 0:0. Lasst die Rocky-Statue in Ruhe – oder lebt mit den Konsequenzen! Mit einem Augenzwinkern, aber durchaus auch etwas Ernst, warnt die Tourismusbehörde Visit Pennsylvania auf ihrem Instagram-Kanal die Fans bei der Fußball-WM vor dem „Fluch der Rocky Statue“, der schon so manche Sportmannschaft erwischte.Das bislang letzte Opfer: Ecuador. Vor dem WM-Spiel am Sonntag (Ortszeit) gegen die Elfenbeinküste stiegen die Fans der Südamerikaner die Stufen vor dem Philadelphia Art Museum hinauf und hüllten das berühmte Denkmal des Boxers Rocky Balboa, einem fiktiven Film-Charakter, in ein gelbes Trikot ihrer Mannschaft. Blöd für sie: Der anschließende WM-Auftakt ging 0:1 verloren.Die Statue, die 1982 für den dritten Teil der „Rocky“-Filmreihe erschaffen und später der Stadt von Schauspieler Sylvester Stallone geschenkt wurde, scheint alles andere als ein Glücksbringer zu sein, wenn sie in fremden Farben leuchtet. NFL-Fans wissen das bestens: Die Minnesota Vikings (2018), die New England Patriots (Super Bowl 2018) und die San Francisco 49ers (2023) – alle haben ihr Team-Trikot auf den ikonischen Boxer gezogen, nur um kurze Zeit später Niederlagen zu kassieren.Da noch fünf weitere WM-Begegnungen in der Stadt im Bundesstaat Pennsylvania ausgetragen werden, warnte die Tourismusbehörde nun: „An die Delegationen von Brasilien, Haiti, Frankreich, Irak, Curaçao, Kroatien und Ghana: Pennsylvania heißt euch herzlich willkommen und wünscht euch viel Erfolg bei euren Spielen in Philadelphia. Aber als gute Gastgeber möchten wir euch auf ein gut dokumentiertes Phänomen hinweisen: den Fluch der Rocky Statue.“Ecuador habe schon den Fehler begangen, Rocky neu einzukleiden. „Philadelphia freut sich darauf, euch zu empfangen! (Aber Rocky braucht wirklich nicht euer Trikot).“ Am Freitag (Ortszeit) trifft Ex-Weltmeister Brasilien im WM-Stadion der Stadt auf Außenseiter Haiti. (dpa)Das gelbe Trikot der Selección werden Luis Díaz und seine kolumbianischen Teamkollegen natürlich voller Stolz tragen. Doch um den Stoff, der Millionen Landsleute von Bogotá über Medellín bis nach Barranquilla eigentlich vereinen soll, ist ein politischer Streit entbrannt, der das Potenzial haben könnte, sogar die Präsidentschaftswahl zu entscheiden. Die Politisierung des Trikots der Cafeteros, sie schwelt im Hintergrund, wenn Kolumbien in Mexiko-Stadt gegen Usbekistan in die Fußball-WM startet (Donnerstag, 4.00 Uhr MESZ bei MagentaTV).Immer wieder trug Abelardo de la Espriella das Trikot bei Veranstaltungen. „El tigre“, wie sich der rechtsgerichtete und Trump-nahe Kandidat selbst nennt, wandelte es gar zu einem Symbol im Wahlkampf. Seine Anhänger kamen scharenweise damit zu Kundgebungen, teilweise sogar mit einem aufgedruckten Tiger, dem Symbol der Kampagne von de la Espriella. Laut David Quitian, einem auf Sport spezialisierten Anthropologen, versuche de la Espriella, „sportliche Leidenschaft und politische Leidenschaft“ zu vermischen.Der linke Gegenkandidat Ivan Cepeda beschuldigte den Millionär und Anwalt daher, das Trikot zu „stehlen“ und für sich zu vereinnahmen – ähnlich wie es der frühere rechtsextreme brasilianische Präsident Jair Bolsonaro mit dem Trikot seines eigenen Landes getan habe. Ein Richter in Bogotá ordnete kurz vor dem Turnierbeginn inmitten des Streis die „sofortige und endgültige Einstellung“ der politischen Nutzung des Trikots an. (sid)Der tunesische Fußballverband hat die Trennung von Nationaltrainer Sabri Lamouchi während der laufenden WM vollzogen. Dies bestätigte der tunesische Verband (FTF) zwei Tage nach dem ernüchternden 1:5.Der Franzose Hervé Renard solle als Nachfolger das Nationalteam für das restliche Turnier anführen, zitierte das staatliche Fernsehen den Verbandspräsidenten Moez Nasri. „Renard wird am Dienstag in Monterrey eintreffen, wo er die erste Trainingseinheit mit der Mannschaft leiten wird“, so Nasri. Am Sonntag trifft Tunesien im zweiten WM-Spiel auf Japan (6 Uhr MESZ bei MagentaTV).Der 57 Jahre alte Renard war zuletzt als Trainer Saudi-Arabiens tätig. Er besitzt bereits einige Erfahrung als Coach afrikanischer Nationalteams und führte Sambia sowie die Elfenbeinküste zum Afrika-Cup-Titel.Die deutliche Niederlage gegen Schweden war zu viel für den 54 Jahre alten Lamouchi. Seit seiner Verpflichtung als Nationaltrainer Tunesiens im Januar dieses Jahres hatte es nur einen Sieg beim 1:0 gegen Haiti gegeben. In der Vorbereitung auf die WM verlor das Team des früheren französischen Nationalspielers mit 0:1 gegen Österreich sowie bei der Generalprobe mit 0:5 gegen Belgien. (dpa/sid/shüs.)Vanessa AngermannEx-Bundestrainer Joachim Löw zählt die deutsche Nationalmannschaft trotz einer positiven Entwicklung in den vergangenen zwei Jahren nicht zu den ganz großen WM-Favoriten. „Die Mannschaft hat viel Qualität, aber noch nicht die Stabilität, die es braucht, um Titel zu gewinnen“, sagte Löw in der Live-Show „Kroos & Kroos: Die WM unter der Lupe“ auf TikTok.Für den großen WM-Coup benötige das Team zudem „Persönlichkeiten, wie wir sie 2014 hatten. Das muss sich in dieser Mannschaft jetzt erst einmal zeigen. Joshua Kimmich allein wird nicht reichen, oder Manuel Neuer. Wir brauchen schon noch ein paar mehr“, sagte Löw und ergänzte: „Dann sind wir vielleicht stark genug.“In erster Linie werde es darauf ankommen, in jedem Spiel über 90 Minuten Dominanz auszuüben. Dazu sei die Mannschaft trotz großer Fortschritte bisher noch nicht regelmäßig in der Lage gewesen. „Sie lässt häufig den Gegner ein bisschen zurückkommen. Wenn wir es hinbekommen, stabil zu sein, solche Widerstände zu überwinden und mehr Orientierung, mehr Klarheit über 90 Minuten zu zeigen, dann gehören wir zum Favoritenkreis“, befand Löw.Vanessa AngermannDas Favoriten-Stolpern bei der Fußball-WM ist für die Österreicher vor dem Spiel gegen Außenseiter Jordanien ein zusätzliches Zeichen zur Vorsicht. „Das zeigt einfach nochmal, wie man auf der Hut sein muss, von Anfang an“, sagte Teamchef Ralf Rangnick.Auch ohne die überraschenden Resultate hätte er seiner Mannschaft aber vertraut, den Gegner aus dem arabischen Königreich nicht zu unterschätzen. „Es gibt niemanden bei uns, der das Spiel auf die leichte Schulter nimmt“, sagte der 67-Jährige. Man wisse, dass man auf einen „richtig unangenehmen Gegner“ treffe.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveblog zur Fußball-WM 2026: Deutscher Mallorca-Hit geht um die Welt | FAZ
Nagelsmann erklärt: „The train has no brakes“ +++ Instagram-Hype um Kap-Verde-Torwart +++ Ghana zieht wegen Partey vor Gericht +++ Mexikos Ochoa hört nach WM auf +++ alle Fußball-WM-2026-News im Liveblog.












