Für ältere Windows-PCs und Notebooks, deren WLAN-Kärtchen nicht austauschbar ist, hat Fritz – vormals AVM – ab sofort seinen Wi-Fi-7-Stick 6700 im Portfolio. Der 65 Euro (UVP) teure WLAN-Adapter passt an USB-Ports mit Typ-A- und Typ-C-Buchse, letzteres per mitgeliefertem Steckadapter. Für Notebooks wirkt der Stick etwas zu ausladend, insbesondere, wenn noch der C-zu-A-Steckadapter dazu kommt. Bei stationären Rechnern nimmt man den mitgelieferten Standfuß, womit sich der Stick leichter für optimalen Empfang positionieren lässt.
Der 6700er funkt in den drei WLAN-Bändern 2,4, 5 und 6 GHz mit zwei MIMO-Streams. In den hohen Bändern erreicht er bei 160 Megahertz Signalbreite bis zu 2880 Mbit/s brutto. Das ergibt im Bestfall rund 2 Gbit/s Nutzdurchsatz. Im 6-GHz-Band wären mit einem 320-MHz-Signal auch 5760 Mbit/s erzielbar, aber das würde den 5 Gbit/s schnellen USB-Port des Sticks überfordern.
Laut Hersteller beherrscht der 6700er-Adapter die Wi-Fi-7-Funktion Multi-Link Operation (MLO). Damit hält er in mehreren Bändern gleichzeitig die Verbindung zu einer Wi-Fi-7-WLAN-Basis und schickt Daten fallweise über das gerade günstigere Funkband. Das sorgt für im Schnitt für kürzere Paketlaufzeiten und stabilere Verbindungen.









