PfadnavigationHomeGeldVerbraucherWELT-KaufberaterTop-Kopfhörer aus unserem Test: Die Apple AirPods Pro 3 gibt es jetzt zum BestpreisVon Robert LadenthinStand: 17:40 UhrLesedauer: 8 MinutenWir haben über 40 In-Ear-Kopfhörer im Test gegeneinander antreten lassen. Ganz vorn mit dabei: die Apple AirPods 3 Pro, die uns nicht nur klanglich überzeugen, sondern aktuell auch besonders günstig erhältlich sind.Die Apple AirPods Pro 3 zählen mit der Note 1,2 zu den besten In-Ear-Kopfhörern im Testfeld – und sind aktuell für Amazon-Prime-Mitglieder zum Bestpreis von nur 178 Euro zu haben. Die neueste Generation der Apple‑In‑Ears überzeugt im Test mit sehr starkem Klang, bequemen Sitz, Wasserschutz und einer äußerst wirkungsvollen Geräuschunterdrückung. Auch die besonders klare, ausgewogene und räumliche Wiedergabe und die starke Akkulaufzeit von mehr als neun Stunden sorgen am Ende für eine Top-Wertung im Vergleichstest. Besonders für iPhone-Nutzer lohnt sich der Deal, da iOS viele zusätzliche Einstellungen zur Klanganpassung bietet.Was Sie vor dem Kauf über In-Ear-Kopfhörer wissen solltenPassform-Typen: In-Ear-Kopfhörer gibt es als offene Stöpsel, die locker vor dem Gehörgang sitzen (wie die Apple AirPods 4), sowie als abdichtende Modelle mit Gummiaufsätzen, die Außengeräusche stärker abschirmen, dafür aber manchmal drücken können.Noise Cancelling: Viele moderne In-Ears nutzen aktive Geräuschunterdrückung, bei der Mikrofone Umgebungsgeräusche erfassen und Gegenschall erzeugen. Besonders effektiv sind etwa die Apple AirPods Pro 3.Verbindungsarten: Es gibt drei Hauptgruppen, zu denen kabelgebundene In-Ears (wie Sennheiser IE 900), Bluetooth-Modelle mit Nackenband (Beyerdynamic Xelento Wireless (2. Gen.)) und True-Wireless-Kopfhörer ohne Kabel zwischen den Ohrstücken (Apple AirPods) gehören. Die Testergebnisse im ÜberblickObwohl sie sehr beliebt sind, erreichen die Apple AirPods Pro 3 nicht den ersten Platz. Die als „sehr gut“ bewerteten In-Ears landen auf Rang zwei. An die Spitze setzen sich stattdessen die JBL Tour Pro 3. Vor allem ihr besonderes Ladecase mit integriertem Touchscreen verschafft ihnen im Test den Vorsprung. Auf Platz drei folgt ein weiteres interessantes True-Wireless-Duo. Die Technics EAH-AZ100 überzeugen nicht nur mit ihrem starken Klang, sondern auch mit einer bemerkenswerten Akkulaufzeit von fast vierzehn Stunden. Besonders praktisch ist zudem das Noise Cancelling, das auch beim Telefonieren aktiv ist. Wer weniger ausgeben möchte, findet in den Huawei FreeBuds 5i einen günstigen Geheimtipp. Für weit unter 100 Euro bieten sie einen sauberen Klang sowie eine wirkungsvolle Geräuschunterdrückung.Unser Testsieger: JBL Tour Pro 3Die derzeit besten In-Ear-Kopfhörer stammen aus dem Hause JBL. Viele kennen den Hersteller vor allem durch seine Bluetooth-Lautsprecher. Mit den Tour Pro 3 zeigt das Unternehmen jedoch, dass es auch im Kopfhörer-Bereich viel Erfahrung besitzt. Im Test überzeugten die In-Ears mit einem kraftvollen, detailreichen und gleichzeitig ausgewogenen Klang. Stimmen wirken natürlich und klar.Durch die hohe Auflösung werden zahlreiche Details hörbar. Außerdem sitzen die Ohrhörer in den meisten Ohren angenehm und sicher. Die Bedienung funktioniert komfortabel über die passende App.Die Anwendung punktet mit einer klaren Struktur und vielen nützlichen Funktionen. Dazu gehört eine Suchfunktion für verlegte Ohrhörer ebenso wie ein Equalizer zur individuellen Klang-Anpassung.Besonders hervorzuheben ist das Ladecase. Es besitzt ein kleines Display, über das sich die Ohrhörer steuern lassen. Außerdem kann das Case als Auracast-Sender dienen. Damit lässt sich Musik an andere kompatible Kopfhörer in der Nähe übertragen. Mit vollständig geladenem Akku und aktiviertem Noise-Cancelling auf höchster Stufe erreichen die In-Ears eine Laufzeit von etwa neuneinhalb Stunden. Auch längere Zugfahrten lassen sich damit problemlos überstehen.Unser Preistipp: Huawei FreeBuds 5iAuch günstige Kopfhörer können überzeugen. Das zeigen die Huawei FreeBuds 5i eindrucksvoll. Im Test gefiel ihr klarer und ausgewogener Klang. Teilweise wirkt er etwas zurückhaltend, dennoch werden Stimmen deutlich und präsent wiedergegeben. Die Bässe bilden eine solide Grundlage und bleiben sauber sowie präzise. Über den Equalizer in der App können Sie den Klang zusätzlich anpassen.Die Smartphone-App bietet darüber hinaus verschiedene praktische Funktionen. Dazu gehört auch die aktive Geräuschunterdrückung. Die FreeBuds 5i reduzieren Umgebungsgeräusche deutlich und sorgen so für eine ruhige Hörumgebung. Ebenfalls positiv fällt die einfache Bedienung auf. Hinzu kommt eine Laufzeit von fast acht Stunden. Angesichts ihres günstigen Preises gelten die Huawei-Ohrhörer als echter Geheimtipp.Hoher Tragekomfort: Sony WF-1000XM6Mit den Sony WF-1000XM6 zeigt Sony erneut, dass der Hersteller zu den führenden Marken im Kopfhörer-Bereich gehört. Im Test überzeugten die In-Ears vor allem mit ihrer sehr effektiven Geräuschunterdrückung. Dank der mitgelieferten Schaumstoff-Aufsätze sitzen sie besonders angenehm und schließen den Gehörgang gut ab. Der Klang wirkt ausgewogen und besitzt eine angenehm warme Abstimmung.Zusätzlich bieten die Sony-Ohrhörer die Raumklang-Technologie 360 Audio Reality. Leider unterstützen bislang nur wenige Streaming-Dienste dieses Format. Das Angebot an entsprechenden Inhalten bleibt daher überschaubar. Deutlich überzeugender ist hingegen die Akkulaufzeit von mehr als neun Stunden. So testen wir die In-Ear-Kopfhörer im Alltag und im LaborDie Bewertung der Kopfhörer basiert nicht allein auf Höreindrücken. Neben ausführlichen Hörtests führen wir zahlreiche Messungen im Labor durch. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass die Ergebnisse objektiv und nachvollziehbar bleiben.Klangtreue: Das wichtigste Messinstrument ist ein sogenannter Kunstkopf von Brüel und Kjær. Dieser verfügt über künstliche Ohren aus Gummi, in denen empfindliche Mikrofone sitzen. Für die Datenerfassung nutzen wir zusätzlich ein Messsystem von Audio Precision. Damit lässt sich prüfen, ob ein Kopfhörer alle Tonhöhen mit korrekter Lautstärke wiedergibt. Als ideal gilt ein Frequenzbereich zwischen 20 und 20.000 Hertz.Klangqualität: Im Hörtest bewerten zwei Redakteure den Klang der verschiedenen Modelle. Dadurch entsteht ein unabhängiger Gesamteindruck. Die Tester hören unterschiedliche Musikrichtungen, um möglichst viele Aspekte beurteilen zu können. Dabei achten sie unter anderem auf Verfärbungen im Klangbild, die Verständlichkeit von Stimmen sowie die Balance zwischen Höhen, Mitten und Bässen. Idealerweise geben gute In-Ears alle Frequenzbereiche ausgewogen wieder.Verzerrungen: Mögliche Störfrequenzen eines Kopfhörers lassen sich ebenfalls mit dem Kunstkopf und den Messgeräten erfassen. Aus den gemessenen Daten ergibt sich der sogenannte Klirrfaktor. Auch die durchschnittliche Lautstärke am Smartphone spielt eine Rolle im Testverfahren. Werte über 100 Dezibel gelten als gesundheitsschädlich und führen zu einer Abwertung.Lautheit: Zusätzlich messen wir in einer schalldichten Testkammer die Lautheit. Sie beschreibt, wie stark Geräusche aus den Kopfhörern nach außen dringen. Die Messung erfolgt mit einem empfindlichen Mikrofon in einem Meter Entfernung. Die Einheit dafür lautet Sone. Zum Vergleich gilt eine Lautheit von über einer Sone für Mitreisende etwa im Zug bereits als störend. Am Ende fließen alle Messwerte in die Testtabelle ein. Zusammen mit den Hörtests entsteht daraus die endgültige Bewertung. Dieses Verfahren gilt jedoch nur für In-Ear-Kopfhörer mit Kabel oder Nackenband.Bedienung am Smartphone: Auch die Bedienung fließt in die Gesamtbewertung ein. Im Alltag soll ein Kopfhörer möglichst einfach zu steuern sein. Die Bedienelemente an den Ohrhörern spielen dabei eine wichtige Rolle. Bei guten Modellen können Sie etwa mit einem kurzen Druck zum nächsten Titel wechseln, ohne das Smartphone aus der Tasche zu holen. Viele Hersteller bieten zusätzlich eine Smartphone-App an. Sie erweitert die Funktionen und erleichtert die Steuerung. Besonders gelungen finden wir die Sound+-App von Jabra. Sie bietet unter anderem einen Equalizer, eine Steuerung für das Noise-Cancelling und eine Suchfunktion für verlorene Ohrhörer. Auch die Apps von JBL und Sony überzeugen mit vielen praktischen Möglichkeiten.Tragekomfort: Wie bequem die Ohrhörer sitzen, prüfen zwei Redakteure gemeinsam im Vier-Ohren-Test. Ein sicherer Halt auch bei Bewegung bringt zusätzliche Pluspunkte. Ebenfalls wichtig ist die Anzahl der mitgelieferten Ear-Tips. Da jedes Ohr anders geformt ist, sollten mehrere Größen zur Auswahl stehen. Besonders angenehm sitzen die Sony WF-1000XM6 sowie ihr Vorgängermodell WF-1000XM5. Beide nutzen Schaumstoff-Aufsätze, die sich an die Form des Ohres anpassen.Laufzeit des Akkus und des Ladecases: Die Akkulaufzeit ist bei In-Ear-Kopfhörern ein wichtiger Faktor. In den kleinen Ohrhörern ist nur wenig Platz für Batterien. Für unsere Messungen nutzen wir ein Android-Smartphone. Mithilfe der App MacroDroid lassen sich die Zeitpunkte von Verbindung und Trennung genau erfassen. Die vollständig geladenen In-Ears spielen Musik bei normaler Lautstärke ab, bis der Akku leer ist. Das Smartphone dokumentiert dabei die gesamte Laufzeit. Anschließend prüfen wir, wie schnell die Kopfhörer nach dem Aufladen wieder einsatzbereit sind. True-Wireless-Kopfhörer und ihre Ladecases werden im Test außerdem gewogen. Das Gewicht fließt in die Bewertung der Alltagstauglichkeit ein. Idealerweise ist das Case kompakt, leicht und es sollte bequem in die Tasche passen. Auch das Herausnehmen der Ohrhörer aus der Box sollte einfach funktionieren. Besonders gelungen zeigt sich dieses Detail bei den Apple AirPods 4 und den AirPods Pro 3. Die Ladecases sind handlich gestaltet und die Ohrhörer lassen sich leicht entnehmen.Unser Fazit: In-Ear-Kopfhörer müssen vor allem passenUnser Testsieger sind die JBL Tour Pro 3, die mit ihrem Klang, Noise-Cancelling und der Akkulaufzeit überzeugen. Ein Tipp für preisbewusste Musikfans sind die Huawei FreeBuds 5i, die trotz ihres Preises klanglich eine Menge draufhaben. Richtig klasse ist auch die aktive Geräuschunterdrückung.Bei In-Ears kommt ES auf den Tragekomfort an – Da hilft nur ausprobieren, sofern möglich.Warum Sie dem WELT-Kaufberater vertrauen können: Der WELT-Kaufberater steht für aufwendige Tests und unabhängige Produktempfehlungen, die wirklich helfen. Dafür sorgt das Kompetenzcenter Tech & Mobility (gehört wie WELT zu Axel Springer) mit einer erfahrenen Fachredaktion und eigenem Testlabor. Seit Jahrzehnten stehen diese Experten mit ihren Tests unter anderem bei COMPUTER BILD und AUTO BILD für höchste Qualitätsstandards.Lesen Sie auch