Nina Warkens Sparpaket stößt auf heftigen Widerstand – in der Opposition, in den Bundesländern, bei Ärzten und Pharmakonzernen. Die Kassen indes fordern für stabile Beiträge noch mehr ein.
16.06.2026, 16.24 Uhr
Krankenkassenkärtchen: Pharmabranche soll aus SIcht der Kassen mehr für Milliardenloch zahlen
Angesichts immenser Finanzlücken in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) dringt der Spitzenverband auf schärfere Einschnitte als bislang geplant. »Es muss aufgestockt werden«, sagte Verbandschef Oliver Blatt mit Blick auf das aktuelle Sparpaket von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) im brandenburgischen Kremmen.
Eine Mehrbelastung für Beitragszahler, Patientinnen und Patienten soll es nach dem Willen von Blatt allerdings nicht geben. Vor allem der Bund und die Pharmabranche müssten mehr zur Finanzierung der bisherigen Finanzlücken beitragen, sagte er. »Wir wünschen uns einen größeren Puffer«, sagte Blatt. So solle vermieden werden, dass es am Ende ein Beitragstabilisierungsgesetz gebe und dennoch die Zusatzbeiträge steigen.














