Mit den Temperaturen steigt auch die Unruhe sprunghaft an: Seit zwei Jahren arbeitet der öffentlich-rechtliche Deutschlandfunk an einer Reform seines linearen Radioprogramms. Jetzt, zu Beginn dieses Sommers, sind die Pläne für den Umbau der renommierten Radiowelle so konkret ausgestaltet, dass etliche Mitarbeiter nervös werden. Manche fürchten angesichts der geplanten Veränderungen eine Verflachung des Programms, wodurch der Deutschlandfunk seine Einzigartigkeit aufgeben würde als führendes Hörfunkmedium für politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche, gesellschaftliche sowie kulturelle Informationen und Diskurse. Andere haben Angst, dass nach Vollzug der Reform Ende November kein Platz mehr für sie sein wird in einer der Redaktionen.