Der Spezialist für Drohnenüberwachungstechnik Teledyne FLIR Defense hat das Mikrodrohnensystem Black Recon für militärische Überwachungs- und Aufklärungsmissionen entwickelt und auf der Pariser Rüstungsmesse Eurosatory vorgestellt. Die Drohnen starten von mobilen Militärfahrzeugen oder festen Basen aus selbstständig und führen autonom ihre Missionen durch. Zurückgekehrte Drohnen werden mit einem Greifarm eingefangen und gegen eine neue, aufgeladene Drohne ausgetauscht, sodass Überwachungs- und Aufklärungsaufgaben nahtlos weitergeführt werden können.

Mit Mikrodrohnen können in militärischen Einsätzen Bodentruppen den Gegner aufklären und sich ein Lagebild über die Gefechtsfeldsituation machen. Die begrenzte Akkulaufzeit der Drohnen führt jedoch zu Lücken in der Aufklärung, sodass kein kontinuierliches Lagebild vorliegt. Das „Black Recon“ soll diese Lücke füllen können, indem Mikrodrohnen autonom von einer mobilen oder festen Plattform aus starten, dort wieder landen und sich automatisch abwechseln, sobald der Flugakku im Einsatz zur Neige geht.

„Black Recon“ Plattform für bis zu drei Mikrodrohnen

Bei Black Recon handelt es sich um eine kombinierte Start-Lande-Aufladestation, von der aus kompatible Mikrodrohnen wie etwa die Black Hornet 4 desselben Herstellers operieren können. Drei solcher Drohnen nimmt Black Recon auf. Die Drohnen sind dort geschützt in einer verschlossenen Box untergebracht, die sich automatisch öffnet, sobald eine der Drohnen zu ihrer Mission startet oder von ihr zurückkehrt.