Während ganz Deutschland besorgt über die Gefahren von KI diskutiert und sich zum Thema Deepfakes in Rage redet, sause ich auf dem Lime-Roller durchs morgendliche Tel Aviv. Ich bin auf dem Weg zu D-ID, einem Unternehmen, das digitale Avatare baut, also fotorealistische, sprechende, denkende Kopien echter Menschen, und will mir erklären lassen, wie ich bald nur noch am Strand auf der Sonnenliege an meinem Weißwein nippen kann, während eine andere – mein Double nämlich – die Arbeit für mich übernimmt.