Joker wirkt nach 23 SekundenBelgien war gegen Ägypten klar in der Favoritenrolle, mit einem Sieg sollte der erfolgreiche Auftakt nach dem Aus in der Gruppenphase 2022 gelingen. Von der oft beschworenen goldenen Generation waren zwar nur noch De Bruyne, Courtois und Meunier in der Startformation übrig geblieben, von Ausnahmekönnern wie Doku und Tielemans gespickt konnte sich Belgiens erste Elf trotzdem sehen lassen.Bei Ägypten ruhten die Hoffnungen neben Marmoush natürlich auf Salah, die Premier-League-Stars sollten den Underdog zur Überraschung führen. Und tatsächlich starteten die Pharaonen gar nicht schlecht, bereiteten Belgien durch bissige Zweikampfführung in der Anfangsphase so einige Probleme. Abgesehen von De Bruynes Fernschuss (7.) ging wenig für den Favoriten.Ashour lässt Courtois keine ChanceBelgien ließ sich von unangenehmen 32 Grad Celsius und dem emsigen Angriffspressing der Ägypter stressen - und geriet plötzlich in Rückstand. Zu weit weg waren die Verteidiger von Ashour, der 20 Meter vor dem Tor mit einem satten Vollspannschuss ins linke Eck Courtois keine Chance ließ (20.).Weil Ägypten in der Folge erfolgreich mauerte und Doku die beste belgische Gelegenheit übers Tor setzte (45.+2), war das gleichzeitig der Pausenstand.Belgien brauchte nach dem Seitenwechsel frische Ideen, biss sich aber gegen nun weiter mauernde Ägypter Minute um Minute die Zähne aus. Es mussten Standards herhalten, De Bruyne zirkelte einen Freistoß bei der bis dato besten belgischen Chance an den linken Pfosten. Auf der Gegenseite verpassten Salah und Ashour per Doppelchance (55.).Lukaku erzwingt direkt den AusgleichPlötzlich ging es Schlag auf Schlag, beide Teams hatten gute Chancen. Dann kam Lukaku auf Seiten der Belgier, der nur 23 Sekunden brauchte, um dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Meunier bediente den Mittelstürmer im Fünfer, Bewacher Hany bugsierte die Kugel unglücklich zum Ausgleich ins eigene Tor (66.).Plötzlich wagte sich auch Ägypten wieder etwas aus der Deckung, was wiederum den roten Teufeln neue Räume eröffnete. Weil aber beide Nationalteams im Sechzehner nicht zwingend agierten bzw. Shoubier (83.) glänzend parierte, blieb es letztlich beim 1:1. Ein völlig verdientes Remis nach 90 unterhaltsamen Minuten.Belgien trifft als Nächstes dann am Sonntag (21 Uhr) auf den Iran, wenige Stunden später nimmt es Ägypten in der Nacht zu Montag (3 Uhr) mit Neuseeland auf.
Dank Lukaku-Effekt: Belgien rettet gegen Ägypten ein Remis
Joker wirkt nach 23 SekundenBelgien war gegen Ägypten klar in der Favoritenrolle, mit einem Sieg sollte der erfolgreiche Auftakt nach dem Aus in der Gruppenphase 2022 gelingen. Von der oft beschworenen goldenen Generation waren zwar nur noch De Bruyne, Courtois und Meunier in der Startformation übrig geblieben, von Ausnahmekönnern wie Doku und Tielemans gespickt konnte sich Belgiens erste Elf trotzdem sehen lassen.Bei Ägypten ruhten die Hoffnungen neben Marmoush natürlich auf Salah, die Premier-League-Stars sollten den Underdog zur Überraschung führen. Und tatsächlich starteten die Pharaonen gar nicht schlecht, bereiteten Belgien durch bissige Zweikampfführung in der Anfangsphase so einige Probleme. Abgesehen von De Bruynes Fernschuss (7.) ging wenig für den Favoriten.Ashour lässt Courtois keine ChanceBelgien ließ sich von unangenehmen 32 Grad Celsius und dem emsigen Angriffspressing der Ägypter stressen - und geriet plötzlich in Rückstand. Zu weit weg waren die Verteidiger von Ashour, der 20 Meter vor dem Tor mit einem satten Vollspannschuss ins linke Eck Courtois keine Chance ließ (20.).Weil Ägypten in der Folge erfolgreich mauerte und Doku die beste belgische Gelegenheit übers Tor setzte (45.+2), war das gleichzeitig der Pausenstand.Belgien brauchte nach dem Seitenwechsel frische Ideen, biss sich aber gegen nun weiter mauernde Ägypter Minute um Minute die Zähne aus. Es mussten Standards herhalten, De Bruyne zirkelte einen Freistoß bei der bis dato besten belgischen Chance an den linken Pfosten. Auf der Gegenseite verpassten Salah und Ashour per Doppelchance (55.).Lukaku erzwingt direkt den AusgleichPlötzlich ging es Schlag auf Schlag, beide Teams hatten gute Chancen. Dann kam Lukaku auf Seiten der Belgier, der nur 23 Sekunden brauchte, um dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Meunier bediente den Mittelstürmer im Fünfer, Bewacher Hany bugsierte die Kugel unglücklich zum Ausgleich ins eigene Tor (66.).Plötzlich wagte sich auch Ägypten wieder etwas aus der Deckung, was wiederum den roten Teufeln neue Räume eröffnete. Weil aber beide Nationalteams im Sechzehner nicht zwingend agierten bzw. Shoubier (83.) glänzend parierte, blieb es letztlich beim 1:1. Ein völlig verdientes Remis nach 90 unterhaltsamen Minuten.Belgien trifft als Nächstes dann am Sonntag (21 Uhr) auf den Iran, wenige Stunden später nimmt es Ägypten in der Nacht zu Montag (3 Uhr) mit Neuseeland auf.












