Die neuesten EntwicklungenDie USA und Iran verkünden ein Abkommen: die ÜbersichtIn der Nacht zum 15. Juni 2026 haben sich die USA und Iran auf die Rahmenbedingungen für ein Friedensabkommen geeinigt. Das Abkommen beendet oder pausiert zumindest die gefährliche Phase einer militärischen Eskalation im Nahen Osten.NZZ-Redaktion15.06.2026, 16.44 Uhr4 LeseminutenBringen die neuesten Verhandlungen nachhaltigen Frieden im Nahen Osten?Abedin Taherkenareh / EPADie neuesten EntwicklungenTrotz dem zwischen den USA und Iran verkündeten Rahmenabkommen besteht in Libanon weiterhin die Sorge wegen neuer israelischer Angriffe. Die Stadt Nabatiye rief ihre Einwohner auf, wegen anhaltender Gefahr «unter keinen Umständen» in ihre Häuser zurückzukehren (15. 6.). «Wir verstehen das Ausmass Ihres Leidens vollkommen und sind zutiefst dankbar für Ihre Geduld und Ausdauer», hiess es in einer Mitteilung der Gemeinde.Der deutsche Bundesaussenminister Johann Wadephul sieht in dem Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran «eine Chance für die gesamte Region», warnt aber vor voreiliger Euphorie. Die vorläufige Verständigung sei eine gute Nachricht – Gewissheit über die Substanz der Einigung werde man aber erst am Freitag haben, sagte der CDU-Politiker am Rande eines Treffens mit seinen EU-Amtskollegen in Luxemburg (15. 6.).Das Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran veranlasste am Montag (15. 6.) die Anleger zu Aktienkäufen. Der DAX kehrte über die Marke von 25 000 Punkten zurück: Im frühen Handel stieg der Leitindex um 1,7 Prozent auf 25 060 Punkte. Nun wartet bei 25 507 Punkten das Rekordhoch.Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat eine rasche und vollständige Umsetzung des Abkommens zwischen den USA und Iran gefordert. Es müsse die dringende und bedingungslose Wiederöffnung der Strasse von Hormuz ermöglichen; Frankreich sei über die gemeinsam mit Grossbritannien eingerichtete internationale Marinemission bereit, dies zu begleiten, teilte Macron in der Nacht mit. Die Wiederaufnahme des Seeverkehrs ohne Einschränkungen und Maut sei eine unentbehrliche Voraussetzung für die regionale Stabilität und die Weltwirtschaft, erklärte der französische Präsident (15. 6.).Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Einigung zwischen den USA und Iran begrüsst und eine «zielstrebige» Umsetzung des Abkommens gefordert (15. 6.). «Die Strasse von Hormuz muss dauerhaft und uneingeschränkt für die freie Schifffahrt geöffnet werden», erklärte der Kanzler. «Weitere Verhandlungen müssen in den nächsten Wochen sicherstellen, dass Iran sein militärisches Nuklearprogramm nachprüfbar beendet.» Es dürfe auch keine weiteren Angriffe gegen Israel und andere Nachbarn in der Region geben.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.InhaltsverzeichnisWas ist passiert?Worum geht es im neuen Abkommen?Wie stabil ist das Abkommen?Wie unterscheidet sich das Abkommen von den bisherigen?Was ist mit Libanon?Was ist passiert?Nach wochenlangen Verhandlungen haben die USA und Iran eine vorläufige Übereinkunft für einen Ausweg aus dem Konflikt gefunden. Das bestätigten neben dem Vermittler Pakistan auch die Regierungen der USA und Irans.Pakistans Ministerpräsident Shehbaz Sharif erklärte auf der Plattform X, beide Seiten hätten die sofortige und endgültige Beendigung der Militäroperationen an allen Fronten, auch in Libanon, zugesichert. Die offizielle Unterzeichnungszeremonie soll am Freitag (19. 6.) in Genf stattfinden.Following intensive talks, we are pleased to announce that the Peace Deal between the United States of America and Islamic Republic of Iran has been REACHED. Both sides have declared the immediate and permanent termination of military operations on all fronts, including in…— Shehbaz Sharif (@CMShehbaz) June 14, 2026