Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente reist nicht nur als aktueller Europameister zur Fußball-WM. Sondern auch bestens gelaunt. „Maradona und ich haben zusammen ungefähr 500 Tore erzielt!“, feixt er, als er in einem Besprechungsraum im Trainings- und Ausbildungszentrum des spanischen Verbandes RFEF in Las Rozas sitzt, einem Ort vor den Toren Madrids. Er selbst kam in den 1980er-Jahren für seinen Stammklub Athletic Bilbao sowie den FC Sevilla zum Einsatz – und auf insgesamt sechs Ligatore. De la Fuente, 64, war einst Linksverteidiger, und dass ihn einst „eine brillante Feder der Zeitung El Correo Vasco, ein Reporter mit dem Pseudonym Erostarbe“, auf eine Stufe mit einem der Größten der Fußballgeschichte auf dieser Position, dem Italiener Giacinto Facchetti, gestellt habe, das erfülle ihn heute noch mit Stolz. „Der Titel lautete: Von Facchetti zu De la Fuente“, berichtet er. Seine Laune lässt er sich auch nicht durch Themen verderben, die seine Planungen durcheinandergeworfen haben. Sei es der Angriff von Donald J. Trump auf Iran. Oder die Verletzungen, die ihn um einige seiner WM-Spieler bangen ließen.
WM-Auftakt gegen Kapverden: Spaniens Trainer Luis de la Fuente im Interview
WM-Start der Spanier: Coach Luis de la Fuente spricht über den großen Reiz der WM in Nordamerika und die Herausforderungen für Lamine Yamal.
















