3-Stunden-Dokumentarfilm „Das Kino“: Wofür Kino im Leben gut ist

In Bernhard Sallmanns Dokumentarfilm „Das Kino“ sprechen elf Spezialisten über Filme und Kino. Ein vielstimmiges Plädoyer für ein lebendiges Genre.

Ein Gesicht, ein schwarzer Hintergrund, vielleicht eine Zigarette, mehr braucht es nicht: Alexander Horwath in „Das Kino“

Kino Krokodil

Bernhard Sallmanns Dokumentarfilm „Das Kino“ ist Metakino. Wenn man den Film im Kino sieht, sieht man elf Cinephile aus dem deutschsprachigen Raum über etwas reden, das sie und der Regisseur Kino nennen. Schon was das ist, worüber sie da reden, ist zwischen den elf Positionen umstritten: das technische Arrangement, der architektonische „Spannungsraum“, wie Michael Baute sagt, zwischen Projektion von hinten auf die Leinwand und den Sitzen, die frontal darauf ausgelegt sind – oder die Filmgeschichte in ihrer meist eher imaginären Gesamtheit.