PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsKlein, elektrisch, europäischNeue EU-E-KlasseStand: 11:01 UhrLesedauer: 7 MinutenFast acht Jahrzehnte nach der Geburt steht die legendäre „Ente“ vor dem Comeback; als Elektroauto. Wieder möglichst einfach, leicht, klein und für 15.000 Euro StartpreisQuelle: Screenshot Stellantis-Präsentation mit KI bearbeitetWas hinter der neuen EU-E-Klasse für Kleinwagen steckt, warum sie für die Kunden viel billigere Elektroautos ermöglichen soll und was an den Plänen noch schief gehen könnte.SP-X/München. Ein nasskalter Morgen im Pariser Vorort Poissy im Frühjahr 1948: Der erste Prototyp eines Citroën rollt aus den Werkshallen – mit einer klaren Mission: Das spartanische Automobil muss zwei Bauern samt einem Sack Kartoffeln transportieren können und darf auf holprigen Feldwegen keine Eier im Korb zerbrechen. Und es sollte extrem billig sein; ursprünglich mussten 375 Kubikzentimeter Hubraum, neun PS und ein Scheinwerfer reichen. Voila, hier kommt die Ente. Bis 1990 war das Einfachauto im Angebot. Ein Youngtimer davon kostet heute rund 15.000 Euro.
Fast acht Jahrzehnte nach der Geburt steht die legendäre „Ente“ vor dem Comeback; als Elektroauto. Wieder möglichst einfach, leicht, klein und für 15.000 Euro Startpreis. Neu. Möglich wird das für Hersteller Stellantis durch ein Gesetzgebungsvorhaben der EU-Kommission: die neue M1E-Klasse, auch kurz E-Klasse genannt. Eine eigene Fahrzeugkategorie für kleine Elektroautos mit gezielten Industrieanreizen, allerlei Privilegien für die Besitzer und als Schutzwall gegen „Made in China”. Was dahintersteckt, was es bringt – und was Kritiker daran stört:






