Trump erklärte, er habe diese Warnung direkt an den französischen Präsidenten Emmanuel Macron übermittelt und gefordert, die Drei-Prozent-Steuer zurückzunehmen, um Sanktionen auf dem amerikanischen Markt zu vermeiden. »Falls sie es doch tun, habe ich keine Wahl, als einen 100-Prozent-Zoll auf alle Champagner und alle Weine aus Frankreich zu erheben«, sagte Trump in einem Interview mit der »New York Post«. »Alles, was (Macron) tun muss, ist, die Umsatzsteuer abzuschaffen, dann stünde er nicht unter diesem Druck.«
Das Weiße Haus und Vertreter des Élysée-Palastes reagierten zunächst nicht auf Anfragen für eine Stellungnahme. Alkohol gehört zu den wichtigsten Exportgütern der EU in die USA. Laut Eurostat-Daten belief sich der Wert im Jahr 2024 auf rund neun Milliarden Euro, wobei bestimmte Produkte wie Rémy Martin Cognac und Champagner an die Produktion in spezifischen europäischen Regionen gebunden sind. Frankreich erhebt seit 2019 eine Abgabe von drei Prozent auf Erlöse aus digitalen Dienstleistungen, die in Frankreich von Unternehmen erzielt werden, die dort mehr als 25 Millionen Euro und weltweit 750 Millionen Euro umsetzen.











