Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel. Wer den Staats- und Regierungschefs dabei zusieht, wie sie versuchen, US-Präsident Donald Trump beim Treffen der G 7 in Évian bei Laune zu halten, sollte das im Sinn behalten. In gut drei Wochen versammelt sich die Nato zu einem als schicksalhaft gewerteten Gipfel in Ankara. Fest steht, dass die USA ihr Engagement in Europa deutlich zurückfahren. Nicht so sicher ist, ob es gelingt, Trump wenigstens so weit im Team zu halten, dass die Abschreckung noch funktioniert und Kremlchef Wladimir Putin Artikel 5 des Nato-Vertrages, das Beistandsversprechen, noch ernst nimmt.
Nato-Gipfel in Ankara: Deutsche Rolle und US-Engagement
Beim G7-Gipfel in Genf diskutieren Staatschefs um Trumps Haltung, Nato-Zusammenhalt und Friedensverhandlungen zur Ukraine. Merz betont Europas Rolle.
Trump reduziert US-Engagement in der NATO; der Ankara-Gipfel wird testen, ob die europäische Abschreckung gegen Putin noch funktioniert. Europäische Verteidigungsbudgets und Tech-Sourcing müssen auf weniger US-Support kalibriert werden.












