Wegen eines vergessenen Seils ist eine junge Frau in Brasilien beim sogenannten Rope Jumping von einer Brücke ums Leben gekommen. Die 21-Jährige sei ohne ordnungsgemäße Sicherheitsausrüstung gesprungen, erklärte die Polizei am Sonntag. Online verbreitete Videos des Vorfalls zeigen, wie zwei Männer die junge Frau in die Höhe stemmen und von einer Brücke im Bundesstaat São Paulo stoßen, während entsetzte Zuschauer rufen: „Leute, das Seil!“Medienberichten zufolge stürzte das Opfer ungebremst 40 Meter tief in den Tod. Kurz vor dem Unglück hatte die junge Frau im Onlinedienst Instagram ein Foto der Brücke mit der Unterschrift „Wer war der Verrückte, der mich von einer Brücke springen ließ???“ veröffentlicht. Die Polizei nahm drei Männer wegen fahrlässigen Totschlags fest.Ältere Videos des von einem Unternehmen veranstalteten Rope Jumping von der Brücke zeigen, dass die Teilnehmer normalerweise ein dickes Sicherheitsseil um den Leib tragen, wenn sie von der Brücke gestoßen werden. Im Gegensatz zum Bungee-Springen tragen Teilnehmer beim Rope Jumping ein weniger elastisches Seil, so dass sie nach dem Sprung nicht auf und nieder hüpfen, sondern hin und her schaukeln. Erfunden wurde die Extremsportart von dem US-Bürger Dan Osman. Er starb 1998 im Alter von 35 Jahren beim Rope Jumping. (AFP)
Rope Jumping ohne Sicherheitsseil: Junge Frau springt in Brasilien tragisch 40 Meter tief in den Tod
Videos zeigen, wie mehrere Männer die 21-Jährige von einer Brücke stoßen, während Zuschauer entsetzt auf das fehlende Seil hinweisen. Die Polizei nimmt die Männer wegen fahrlässigen Totschlags fest.
Eine 21-Jährige starb in Brasilien beim Rope Jumping ohne Sicherheitsseil von einer 40-Meter-Brücke; drei Männer wurden für fahrlässigen Totschlag verhaftet. Das Unglück demonstriert kritische Compliance- und Sicherheitsprotokolle-Ausfälle in operativen Prozessen, wo Checklisten-Lücken tödlich sind.










