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Migration: Schweiz lehnt strikte Einwohner-Obergrenze ab Die Schweizer Bevölkerung wächst stark, weshalb die rechtskonservative SVP die Einwohnerzahl gesetzlich auf zehn Millionen Menschen begrenzen wollte. Doch das Volksbegehren ist gescheitert.

14.06.2026 - 18:16 Uhr aktualisiert Artikel anhörenGenf in der Schweiz: Abstimmung über Bevölkerungsrenzen. Foto: IMAGO/ZUMA Press WireZürich. Die Schweizer haben eine strikte Begrenzung der Einwohnerzahl abgelehnt. 54,8 Prozent der Stimmbürger sprachen sich am Sonntag gegen den Vorschlag der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) aus, die Bevölkerung bei zehn Millionen Menschen zu deckeln.Ein Vertreter eines Meinungsforschungsinstituts rechnete bei der Volksabstimmung am Sonntag mit einer Zustimmung von lediglich rund 45 Prozent, wie er im Schweizer Fernsehen SRF sagte.Bei einer Annahme hätte die Schweiz letztlich das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der Europäischen Union (EU) kündigen müssen. Getrieben von der hohen Zuwanderung ist die Bevölkerung seit der Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 um fast ein Viertel auf 9,1 Millionen Menschen gewachsen.Die SVP hat nach mehreren gescheiterten Vorstößen gegen Migration und Ausländer ihr Anliegen dieses Mal als „Nachhaltigkeitsinitiative“ deklariert. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt