Kevin De Bruyne: Der Blonde aus der Goldenen Generation
Für Kevin De Bruyne wird diese WM wohl die letzte seiner Karriere sein. Über einen Spieler, der Belgien länger als ein Jahrzehnt geprägt hat.
Blick auf eine große Karriere: Kevin De Bruyne, Juni 2026
Es ist das letzte Turnier der Goldenen Generation des belgischen Fußballs. So scheint es zumindest. Eden Hazard, einst der Superstar des Teams, hat längst aufgehört. Kevin De Bruyne, sein Nachfolger als Kapitän der „roten Teufel“, war ebenfalls eine prägende Figur. Doch auch er trägt die Binde nicht mehr: Vor dem Turnier übernahm Youri Tielemans das Amt. Ein Umbruch zeichnet sich ab. Doch ganz loslassen kann De Bruyne noch nicht. Wie einige seiner langjährigen Weggefährten führt er Belgien bei der WM in Nordamerika noch einmal auf die große Bühne. Schließlich war er eines der Gesichter dieser Goldenen Generation, die 2014 in Brasilien ihre Reise begann.
Damals steckte der belgische Fußball in einer tiefen Krise. Belgien hatte weder die Weltmeisterschaften 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika noch die Europameisterschaften 2004, 2008 und 2012 erreicht. Doch in Brasilien 2014 galt das Land plötzlich als Geheimfavorit.











