Die US-Regierung hat die Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery (WBD) durch Paramount Skydance genehmigt. Die Kartellabteilung des Justizministeriums stimmte der Fusion nach einer monatelangen Prüfung am Freitag zu, ohne eine einzige Änderung zu verlangen. Der Zusammenschluss werde „voraussichtlich nicht zu einer Beeinträchtigung des Wettbewerbs und der amerikanischen Verbraucher“ führen, erklärte das Ministerium.Das Geschäft hat ein Volumen von 111 Milliarden Dollar (fast 96 Milliarden Euro). Paramount erwirbt die gesamte WBD-Gruppe inklusive Fernsehsendern, darunter auch der Nachrichtensender CNN. Paramount-Chef David Ellison und dessen Vater Larry Ellison vom Softwareanbieter Oracle sind Unterstützer von US-Präsident Donald Trump. Kritiker der Fusion fürchten daher um die redaktionelle Unabhängigkeit von CNN.Paramount und Warner Bros. hatten die Vereinbarung Ende Februar unterzeichnet, nachdem sich Netflix aus der Übernahmeschlacht zurückgezogen hatte. Ende April stimmten auch die Aktionäre zu. Zehn US-Bundesstaaten, angeführt von Kalifornien, prüfen die Übernahme allerdings noch und wollen laut einem Bericht der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg noch in diesem Monat Klage einreichen.
Trump-Regierung genehmigt Übernahme von Warner Bros.
Über Monate hat die US-amerikanische Regierung die Übernahme von Warner Bros. geprüft. Eine Einschränkung für den Wettbewerb sieht sie nun nicht.










